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Online-Payment mit Chip und Kartenleser

Bereits 13,7 Prozent der Internetnutzer schützen sich durch Chipkartenleser beim Onlinebanking und -payment wirksam vor Betrügern; weitere 10,9 Prozent planen die Anschaffung
Shopping und Bankgeschäfte im Netz gehören längst zum Alltag. Das zeigen die Ergebnisse
der letzten W3B-Umfrage des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß, Hamburg, bei der
insgesamt mehr als 100.000 Internet-Nutzer befragt wurden: Über 93 Prozent aller
Internetnutzer haben schon mindestens einmal etwas über das World Wide Web eingekauft.
Doch die Surfer sind misstrauisch geworden, was die Eingabe ihrer persönlichen Daten und
vor allem auch Konto- und Kreditkartennummern betrifft.
Gerade im Bereich der Kleinbeträge
(des sog. Micropayment) bietet sich die Bezahlung per GeldKarte an
Die schlagenden
Argumente auf Kundenseite sind bei diesem System höchste Sicherheit und garantierte
Anonymität. Die Anbieter profitieren von günstigen Händlergebühren, garantierter Bezahlung
und weiter Verbreitung. Deutschlandweit sind bereits über 64 Millionen GeldKarten auf den
ec- und Kundenkarten der Banken und Sparkassen in Umlauf. Die größte Hürde für die
Online-Zahlung per GeldKarte auf Kundenseite war bis dato die Anschaffung eines
Chipkartenlesers. Zahlen aus der W3B-Umfrage aber zeigen, dass immer mehr Nutzer
Hardwarekomponenten für sicheres Online-Payment am heimischen PC einrichten: 13,7 Prozent
der Internetnutzer haben bereits Zugang zu einem Kartenlesegerät, weitere 10,9 Prozent
planen die Anschaffung eines Lesers in nächster Zeit.
Praktische Zusatzfunktionen – Mehrwert für Händler und Kunden
GeldKarte und Kartenleser
sind noch in vielen weiteren Bereichen online einsetzbar. So ist das Gespann ein
zugelassenes Jugendschutzinstrument und kann gewährleisten, dass nur volljährige User
Zutritt zu entsprechenden Websites erhalten. Durch das auf dem Chip gespeicherte
Jugendschutzmerkmal ("18+") wird mit dem Kartenleser überprüft, ob ein User berechtigt
ist, auf einschlägigen Sites zu surfen oder Zahlungen zu tätigen. Das
Altersverifikationssystem (AVS) via GeldKarte ist eines der wenigen Verfahren, die von der
Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) offiziell als
Jugendschutzlösung anerkannt werden. Dabei hat die GeldKarte gegenüber den bisher
zertifizierten Verfahren zwei große Vorteile: Die Anonymität des Nutzers und die weite Verbreitung.
Fast jeder Volljährige hat den Chip auf seiner Bank- oder Sparkassenkarte
schon in der Tasche; er ist damit bereits legitimiert, und das aufwändige
Post-Identverfahren kann entfallen. Die aktuelle GeldKarte-Generation verfügt großteils
bereits über das Jugendschutzmerkmal, das auch in der physischen Welt als Altersausweis
dient. Raucher müssen sich zum Beispiel ab 1.1.2007 am Zigarettenautomaten per GeldKarte
legitimieren, um Zigaretten zu erhalten.
Weitere Zusatzfunktionen, die in der digitalen Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen,
lassen sich ebenfalls über Chipkartenleser und GeldKarte nutzen. Die deutschen Banken und
Sparkassen statten die ec-Karten ihrer Kunden zunehmend mit einer digitalen Signatur aus,
die im GeldKarte-Chip enthalten ist. Neben der sicheren Kommunikation per E-Mail lassen
sich damit Dokumente rechtsverbindlich unterzeichnen, Aufträge über das Internet erteilen
oder Behördengänge im Rahmen der eGovernment-Angebote von Kommunen, Ländern und des Bundes
online erledigen.
Leser und Chip sind auch für die Zukunft bestens gerüstet
Denn die in
der "realen Welt" bereits bekannten Bonusprogramme und elektronischen Tickets, zum
Beispiel im Parkhaus oder im Öffentlichen Nahverkehr, lassen sich mit Hilfe des
Kartenlesegeräts auch im Internet nutzen, beispielsweise um Kinotickets online zu kaufen
und sie direkt in der Chipkarte zu hinterlegen.
Die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform,
die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am
Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die
GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an
Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im
ausgewählten Einzelhandel. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec-
oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 64 Millionen
GeldKarten (70 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an rund 400.000
Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen.
Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen
Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert
und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den
Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die
Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende
Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den
kommenden Jahren weiter ausbauen.
Unter www.GeldKarte-online.de findet man alle Informationen über das Bezahlen im Internet
mit der GeldKarte. 06/2006, Volker Koppe

|  | Volker Koppe ist Leiter Marketing GeldKarte bei der EURO Kartensysteme GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft, das mit der bundesweiten Kommunikation zur GeldKarte betraut ist.
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