Smartrac: High-Security-Sektor treibt RFID-Geschäft an

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Inlay-Produktion für ePayment und ePassports verzehnfacht Umsatz

Das High-Security-Segment von Smartrac http://www.smartrac-group.com entwickelte sich für das Technologie-Unternehmen im ersten Halbjahr 2006 zu einem wichtigen Umsatztreiber. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz in diesem Geschäftsbereich auf 9,9 Mio. Euro mehr als verzehnfacht werden. Mit einem EBITDA in Höhe von 3,3 Mio. Euro trug das High-Security-Segment des Inlay-Produzenten für Radio Frequency Identification-Systeme (RFID) einen wesentlichen Teil zum Gesamt-EBITDA von 4,7 Mio. Euro bei. "Der Schwerpunkt wird auch im zweiten Halbjahr im High-Security-Segment liegen. Die ePassport-Sparte entwickelt sich dabei weltweit besonders stark", erklärt Max Hohenberg, Smartrac-Investor Relations Manager, im Gespräch mit pressetext.

Nachdem Smartrac bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Schwerpunkt auf die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten setzte, soll diese Strategie auch im zweiten Halbjahr fortgesetzt werden. "Neben der Fertigstellung des Werkes in Thailand gibt es zwei weitere Projekte für das zweite Halbjahr. Einerseits in den USA und andererseits in Südamerika, wo wir zurzeit bei der Evaluierung eines Produktionsstandortes in Brasilien sind", so Hohenberg.

Der RFID-Produzent konzentriert sich neben der Produktion von Inlays für Kredit- und Bankkarten im Bereich ePayment sowie für ePassports, kontaktlose Reisepässe und Führerscheindokumente im High-Security-Bereich auch auf sein Standard-Segment. Hierbei werden Inlays für Kontaktloskarten im öffentlichen Nahverkehr und Zutrittskontrollen sowie Tags und Labels zur Tieridentifikation produziert. "Wir erwarten auch in diesem Segment weiteres Wachstum in der zweiten Jahreshälfte, insbesondere im Bereich Logistik und Zugangskontrolle", erläutert Hohenberg. Während der Umsatz dieses Segments im ersten Halbjahr um 69 Prozent auf 12,6 Mio. Euro kletterte, verzeichnete man beim EBITDA nur ein geringes Wachstum auf 1,5 Mio. Euro. Laut Smartrac lag der Grund dafür bei der strategischen Erweiterung des Chip-Zukaufs, dessen Wertschöpfung nur zu einem geringen Teil Smartrac zugute komme, langfristig aber positive Effekte bei der Endkundenbindung herbeiführen soll.

Im ersten Halbjahr 2006 investierte das Unternehmen insgesamt 4,4 Mio. Euro für den Ausbau der Produktionskapazitäten und errichtete jeweils einen neuen Produktionsstandort in Deutschland und Thailand. Die Vorbereitung des Börsenganges zählte ebenfalls zu den Schwerpunkten des ersten Halbjahres. Nach einigen Verzögerungen notierte die Aktie am 20. Juli erstmals an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Umsatz des Unternehmens lag mit 22,5 Mio. Euro um 171,4 Prozent über dem Vorjahreswert, das EBITDA erhöhte sich im ersten Halbjahr um insgesamt 211,7 Prozent. Mit einem Nettoergebnis von drei Mio. Euro übertraf Smartrac bereits den Wert des Gesamtjahres 2005.

Für die kommenden sechs Monate plant Smartrac neben einer Fortsetzung des Kapazitätsausbaus weitere Investitionen für Forschung und Entwicklung, insgesamt plant das Unternehmen hierfür drei Prozent des Gesamtumsatzes ein. Umsatz und EBITDA sollen bis Ende des Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden.

16.08.2006, Victoria Schubert, pressetext.austria




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