Zukunft für Handy-Markt liegt in Entwicklungsländern

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Weil die Märkte in den Industrienationen inzwischen weitgehend gesättigt sind, konzentrieren sich immer mehr Handy-Anbieter in ihrem Bestreben, die Gewinnspanne zu halten, auf die Märkte der Dritten Welt. Mit dieser Strategie, so eine aktuelle Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, lassen sich die Umsätze von Mobilfunkgeräte-Herstellern von 122,6 Milliarden US-Dollar in 2006 bis zum Jahr 2012 auf weltweit 164,3 Milliarden US-Dollar steigern.

"Obwohl Mobilfunknetze mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung abdecken, haben nur 25 Prozent der Bürger ein eigenes Handy," bemerkt Daniel Longfield, Analyst bei Frost & Sullivan. Tatsächlich soll der globale Mobiltelefonmarkt aufgrund der Nachfrage in Asien und Lateinamerika von 1,7 Milliarden in diesem Jahr bis Ende 2007 auf zwei Milliarden Teilnehmer anwachsen.

"Dabei ist es sinnvoll, auch die Fertigung in diese Länder zu verlagern, um so die Geräte kostengünstig anbieten zu können und trotzdem die Profitabilität zu gewährleisten," rät Longfield. "Darüber hinaus ermöglicht die Produktion vor Ort günstige Transport- und Versandkosten." Um seine Umsatzbasis zu stärken hat der Marktführer Nokia bereits ein millionenschweres Produktionszentrum in der indischen Metropole Chennai errichtet.

"Wenn es darum geht, die lokalen Märkte zu durchdringen und ein besseres Verständnis für die regionalen Kundenbedürfnisse zu bekommen, sind Kooperationen mit Mobilfunknetzbetreibern vor Ort entscheidend," erklärt Longfield. Noch besitzen einheimische Produzenten mit mehr als 35 Prozent der regionalen Märkte einen bedeutenden Marktvorteil. "Mit Joint-Venture-Verträgen können allerdings globale Handy-Anbieter der regionalen Konkurrenz entgegenwirken und bei der Neukundenwerbung auf Teilnehmerlisten kooperierender Mobilfunknetzbetreiber zurückgreifen," schließt der Analyst.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in die Analyse "Global Mobile Handheld Device Market" (F757) in englischer Sprache per E-Mail. Kaufinteressenten können die gesamte Analyse unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land zusammen mit anderen Services im Rahmen eines Abonnements beziehen. Anfragen können gerichtet werden an Anna Lay, Corporate Communications (Anna.Lay@frost.com).

Titel der Analyse: Global Mobile Handheld Device Market (F757-65)

04.09.2006, Frost & Sullivan




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