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Smart Information Systems lanciert intelligente Produkt-Suchmaschine Esolda

Das Wiener Start-up Smart Information Systems www.smart-infosys.com lanciert seine "intelligente Produkt-Suchmaschine Esolda" www.esolda.at. "Esolda ist bei der Suche nach Produkten um ein Vielfaches hilfreicher als Google oder andere heutige Suchmaschinen. Wenn der User als Kriterien 'Handy, leicht, Kamera, billig' eingibt, stößt er schnell an die Grenzen des Internets", meint Markus Linder, Geschäftsführer von Smart Information Systems, im Gespräch mit pressetext. Esolda hingegen baue auf semantischen Technologien auf und sei in der Lage, maschineninterpretierbare Daten zu verwerten, so Linder weiter.
"Das Ergebnis, das Suchmaschinen im Fall einer Produktsuche derzeit liefern, sind tausende Links, was jedoch fehlt ist eine Auflistung der Produkte, die genau der Anfrage des Users entsprechen", so Linder. Das Problem bestehe darin, dass die im Internet veröffentlichten Produktangebote zwar für den menschlichen Betrachter verständlich sind, eine Suchmaschine damit jedoch kaum etwas anfangen könne. Sie spricht nur auf einzelne Stichwörter an.
"Die Lösung liegt im semantischen Web, wo der Hersteller seine Produkte und Angebote auf einer eigenen Webseite maschineninterpretierbar darstellen kann. Somit wird es auch dem Computer ermöglicht, den Sinn eines Begriffes zu verstehen, anstatt nur nach einem Stichwort zu suchen. Alle auf semantischen Technologien basierenden digitalen Assistenten wie Esolda können in Folge auf diese Daten zugreifen, sie verstehen sowie für den Konsumenten automatisch durchsuchen, interpretieren, vergleichen und so optimale Ergebnisse liefern", erläutert Linder. Die Informationen dafür kommen nicht aus herkömmlichen HTML-Dateien, sondern werden von den Herstellern in dem vom World-Wide-Web-Konsortium (W3C) standardisierten RDF- und OWL-Format zur Verfügung gestellt. Diese Semantic Web Technologien werden bereits intensiv genutzt - allerdings fast nur für interne Firmenanwendungen, etwa im Wissensmanagement.
Esolda fragt den Konsument zuerst, welche Funktionen, Eigenschaften und Merkmale ihm bei einer gesuchten Ware wichtig sind. Aufgrund dessen wird anschließend eine Reihung von Produkten erstellt, die optimal zu den individuellen Wünschen passt. Zu den gefundenen Produkten liefert Esolda zusätzlich ein Ranking von Händlern, die das Produkt im Angebot haben. "Auch dabei benutzt die Suchmaschine die Sprache des Semantic Web und hebt sich somit von allen Preisvergleichs-Portalen ab, die immer nur auf eine geschlossene Händlergruppe zugreifen können", so Linder. Die Weiterentwicklung der Suchmaschine helfe jedoch nicht nur dem Kunden, sondern biete einer Reihe von neuen Anwendungen im E-Commerce-Bereich enorme Chancen. "Für Klein- und Mittelbetriebe eröffnet sich ein großer Markt, denn nun reicht es, die Produktbeschreibungen in maschinenlesbarer Form ins Internet zu stellen", sagt Linder.
Für den Aufbau des semantischen Webs ist jedoch noch einiges zu tun. "Wir stehen noch am Anfang dieser Entwicklung. Derzeit müssen wir noch den Großteil der Informationen im RDF-Format aus bestehenden HTML-Seiten gewinnen, da erst wenige maschineninterpretierbare Dateien im Web zugänglich sind", erklärt Linder. Informationen und Produktbeschreibungen werden daher heute noch großteils aus HTML-Dateien mittels automatisierter Web-Extraktion oder mit Hilfe von Web Services und Data-Retrieval gewonnen. "Doch das ist mühsam und zeigt die Grenzen dieser konventionellen Internet-Technologien auf", meint der Smart Infosys-Geschäftsführer abschließend. 29.11.2006, Andreas List, pressetext.austria

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