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Panikkauf kurz vor dem Fest: Beim Onlineshopping die Sicherheit nicht vergessen!
Nun aber hurtig: Das Weihnachtsfest rückt immer näher, und noch immer fehlen die Geschenke? Wer jetzt dem Wühltischgerangel entgehen will, sucht im Internet nach einer zündenden Last-Minute-Idee. Laut W3B, einer der wichtigsten Meinungsumfragen im deutschen Internet, plant jeder zweite deutsche Internetnutzer in diesem Jahr, seine Einkäufe online zu erledigen. Doch vor allem wenn der Faktor Zeit im Nacken sitzt, werden Sicherheitsbedenken vielerorts über Bord geworfen. Utimaco - The Data Security Company - rät allen Onlinekunden trotz Torschlusspanik, Sicherheitsrisiken im Auge zu behalten und so Internetbetrügern einen Riegel vorzuschieben.
Viele Internetnutzer fühlen sich laut TNS Infratest nicht ausreichend über Sicherheitsmechanismen und -risiken im World Wide Web informiert. 56 Prozent der von TNS Befragten räumen jedoch ein, sich mit diesem Thema bislang nicht befasst zu haben. Dabei sind die wichtigsten Regeln recht einfach. Zu Beginn des Onlinekaufes sollten die Fragen stehen: Wie vertrauenswürdig ist der Anbieter? Gibt es ein Impressum, eine Telefonnummer, eine Kontaktadresse? Wer auf seinen Verstand vertraut anstatt auf seinen Instinkt hat die wichtigste Voraussetzung für den schnellen und sicheren Internetshoppingtrip bereits erfüllt. Jede kommerzielle Website ist darüber hinaus verpflichtet, Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise zu veröffentlichen. Ein Blick auf das Kleingedruckte schützt vor bösen Weihnachtsüberraschungen. Eingekauft werden sollte auch nur auf gesicherten Webseiten, das heißt: Wenn statt http:// in der Webadresse https:// steht, oder wenn spätestens beim Bezahlen unten rechts auf dem Bildschirm ein kleines Vorhängeschlosssymbol erscheint, ist die Seite gesichert und Kreditkartendetails können nicht eingesehen werden.
Ein weiterer Hinweis von Utimaco: Wer im Netz nach Überraschungen zum Fest des Jahres stöbert, sollte darauf achten, nur unbedingt nötige Angaben zur eigenen Person zu machen. Muss der Online-Buchhändler tatsächlich alle Hobbies oder den Geburtstag kennen? Diese zusätzlichen Angaben nützen nur dem Anbieter, um eine ‘Kundenakte’ anzulegen. Rieke Bönisch, Datensicherheitsexpertin bei Utimaco, rät darüber hinaus: ‘Geben Sie niemals Ihr Passwort preis! Wenn Sie an fremden Rechnern arbeiten, klicken Sie nicht auf die Option ‚Passwort speichern’, da ansonsten jeder nachfolgende Nutzer einfach in ihren Account hineinkommt.’ Des Weiteren sei es ratsam, sich an einen Anbieter aus der eigenen Region zu halten, da die Kontrollmöglichkeiten deutlich größer seien und der Versand schneller abgewickelt werden könne: ‘So kommen die Geschenke noch pünktlich zum Heiligabend und nicht erst im kommenden Frühjahr.’
Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) hat erst kürzlich herausgefunden, dass 2006 Waren im Rekordwert von zehn Millionen Euro online erstanden wurden. Wer prüfen möchte, dass mit dem eigenen Konto auch kein Schindluder betrieben wurde, sollte nach Internetkäufen regelmäßig den Kontostand überprüfen und Abbuchungen genau unter die Lupe nehmen. Auch ein Ausdruck oder eine gespeicherte Kopie von Bestellformularen und Kaufbestätigungen ist ratsam. Im Falle einer falschen Lieferung oder einer zu hohen Rechnung bieten diese Dokumente den Beweis, was wirklich wann bestellt wurde. Bönisch hat noch einen weiteren Expertentipp: ‘Wer mit dem Gedanken spielt, einen iPod, USB-Stick oder PDA zu verschenken, sollte beim Kauf darauf achten, ob das Gerät mit einer Sicherheitslösung ausgestattet ist.’ Mit dem passenden Verschlüsselungstool könne neben dem Päckchen unterm Tannenbaum auch das gute Gefühl geschenkt werden, dass bei einem Verlust oder Diebstahl des Gerätes wichtige Daten nicht in falsche Hände geraten.
18.12.2006, Utimaco Safeware AG - The Data Security Company
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