Mobile-Commerce-Konferenz sieht Bezahlen mit dem Handy als starken Trend für 2008

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Im Rahmen der Augsburger Mobile-Commerce-Konferenz MCTA am 28. und 29. Januar 2008 waren sich Anbieter und Experten einig, dass in diesem Jahr das Thema "Bezahlen mit dem Handy" einen hohen Stellenwert einnehmen wird. Neben dem bereits seit eineinhalb Jahren am Markt bestehenden unabhängigen Mobil-Payment-Anbieter LUUPAY starten jetzt Vodafone, T-Com und O2 entsprechende Dienste. Damit finden die rund 50 Prozent der Deutschen, die gerne mit dem Handy zahlen wollen, eine immer größere Basis. "Ob im Onlineshop, im Nahverkehr, am Getränkeautomaten oder zum Handy aufladen - Mobile Payment wird verstärkt Anwendung finden und die Sicherheit beim Bezahlen erhöhen", ist sich Reinhold Sigler, Country Director Deutschland bei LUUPAY, sicher.

In Deutschland liegt die Handyverbreitung seit Juni 2006 statistisch bei 100 Prozent. Somit ist die wohl wichtigste Voraussetzung für eine weitere Verbreitung von Mobile Payment vorhanden. Dies erkennen auch immer mehr Gewerbetreibende und bieten entsprechende Zahlungsmethoden an. Im Rahmen der MCTA 2008 an der Universität Augsburg, der bedeutenden Konferenz im Mobile-Payment-Umfeld unter Leitung von Dr. Key Pousttchi, wurde dieses Verfahren detailliert besprochen. Einig sind sich die Teilnehmer, dass einer flächendeckenden Einführung des noch jungen Bezahlverfahrens in Deutschland nichts mehr im Wege steht und genau wie heute schon in Japan, Spanien oder Belgien eine wichtige Rolle einnehmen wird.

Bereits jetzt bietet das mit einer E-Geld-Banklinzenz ausgestattete Unternehmen LUUPAY aus Frankfurt dazu einen kostenfreien Service, mit dem Nutzer in immer mehr Onlineshops und zunehmend auch in der realen Welt einkaufen können. Im Sinne des Taschengeldparagrafen sind sogar Jugendliche ab 14 Jahren in der Lage, Mobile-Payment zu nutzen, da LUUPAY auch eine Prepaid-Variante zur Verfügung stellt, bei der nach Ausschöpfen des vorab eingezahlten Betrages kein weiterer Kauf mehr möglich ist. Darüber hinaus steht die Überweisung von Geldbeträgen per SMS an etwa Freunde, Bekannte oder Kollegen zur Verfügung. Aufgrund seiner Unabhängigkeit steht der Dienst der Frankfurter für alle Besitzer eines Handys offen, die einen Mobilfunkvertrag mit einem in Deutschland ansässigen Provider abgeschlossen haben.

Anbieter von beispielsweise Autoersatzteilen, Spielwaren, Klingeltönen, Lifestyleprodukten, Musik und vielem mehr bieten bereits heute Mobile Payment als Zahlungsmöglichkeit an. Darüber hinaus ist auch die Aufladung von Prepaid-Handys auf diese Weise möglich. Im Rahmen der MCTA erläuterte Reinhold Sigler gegenüber dem ZDF Morgen- und Mittagsmagazin: "Nutzer können mit dem Handy gefahrlos Geld überweisen, die Identifizierung erfolgt immer über die Handynummer und einem zusätzlichen Verifizierungscode. So muss niemand bei einem Bezahlvorgang seine sensiblen Finanzdaten angeben.

Das bedeutet, dass es nicht möglicht ist, Bank- oder Kreditkartendaten bei einer Transaktion abzufangen, da diese Angaben bei LUUPAY in einem sogenannten virtuellen Safe sicher verwahrt werden. Händler erhalten den Betrag, ohne die Kontodaten des Käufers einzusehen." Für die gesamte Abwicklung sind die Mobile-Payment-Anbieter verantwortlich, die neben dem eigentlichen Geldtransfer auch die Kundenbetreuung übernehmen. Wird also ein Kauf getätigt, schreibt das Payment-Unternehmen dem Händler den Betrag in nahezu Echtzeit gut und bucht das Geld beispielweise vom Giro- oder Prepaid-Konto des Mobile-Payment-Kunden ab. In Zukunft ist auch die Umrüstung von Getränkeautomaten und mehr geplant, sodass Bargeld sowie EC- und Kreditkarten durch das stets gegenwärtige Handy ergänzt werden kann.

05.02.2008, LUUPAY


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