Initiative GeldKarte e.V. zeigt das ökonomische Potenzial von Smart Cards

DruckversionAls E-Mail versendenZum Magazin-Forum

Bargeld ist zu teuer - für die Gesellschaft ebenso wie für Unternehmen und Verbraucher. Dies zeigte die Initiative GeldKarte e.V. auf ihrer dritten Jahresveranstaltung am 13. März in Berlin. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten effiziente Alternativen mit Chipkarten. "Die GeldKarte belastet den Händler nur mit 0,3 Prozent des Kaufumsatzes", erklärte Ingo Limburg den Chip der deutschen Kreditwirtschaft zum kostengünstigsten Plastikgeld. Der neu ernannte Vorstandsvorsitzende der Initiative GeldKarte e.V. zog ein klares Fazit: Wer auf Chipkarten setzt, verschafft sich einen Vorsprung vor dem Wettbewerb, sei es bei der Bezahlung oder im Jugendschutz.

Die Zirkulation von Bargeld verursacht immense volkswirtschaftliche Kosten. Mit 190 bis 285 Milliarden Euro belastet Bargeld die europäische Gesellschaft. Auch Einzelhändler, insbesondere Automatenaufsteller, kostet das Handling von Münzen und Scheinen etwa 30 Prozent ihres Gesamtgewinns. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen kritisierte Jutta Müller-Liefeld, Leiterin V PAY Marketing bei Visa Europe, dass die Deutschen von der schnellen und effizienten Bezahlung mit Debitkarten weniger Gebrauch machten als viele ihrer europäischen Nachbarn. Im Zuge der Schaffung eines einheitlichen Zahlungsverkehrsraums in Europa (SEPA) spielt jedoch die Chipkarte eine immer größere Rolle. In der Nutzung von Chipkarten sieht sie großes wirtschaftliches Potenzial vor allem für die Reduzierung des Betrugsrisikos und die Verringerung des Bargeldaufkommens.

Wie chipbasierte Jugendschutzlösungen eine Wachstumschance für Deutschland darstellen können, erläuterte Marco Wanderwitz, Vorsitzender der "Jungen Gruppe" der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Mit dem Altersverifikationssystem der GeldKarte können Anbieter gewalthaltiger Computerspiele oder von Erotik-Internetseiten zuverlässig den vorbildlichen Jugendschutzbestimmungen in Deutschland nachkommen und gleichzeitig ihre legitimen wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Wanderwitz lehnte Ansätze zu gesetzlicher Überregulierung im Jugendschutz ab und forderte, durch den verstärkten Einsatz technischer Verfahren zur Alterslegitimation das Wirtschaftswachstum in Deutschland zu unterstützen.

17.03.2008, Linda Tönskötter, Initiative GeldKarte e.V.




Kommentare zu dieser News


Schreiben Sie einen Kommentar zu dieser Meldung

Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nichts und bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter.
Ihre E-Mail Adresse:  
RSS-Feed: Alle News aktuellUnsere News auf Ihrer Website

Weitere aktuelle Meldungen

Komfortable und einfache ERP-Lösung für Onlineshop-Betreiber
Shop-Technik: Drei von vier E-Shops spicken bei der Konkurrenz
Neteller und Netbanx bieten sofortüberweisung.de an
Deutsches Internet-Portal von Quelle auf neuester Intershop-Software
easyDebit ist neuer ePages Technologiepartner

Meldungen aus anderen Themenbereichen

TYPO3 real life - Praxistag in Köln
Inxmail ist im Finale von "Top 100"
Zusammenschluss SAP/BO - Hochzeit mit Folgen
Im Vertrieb natürlich optiwell!
REALTECH schafft Klarheit bei Business Objects

Single Männer
Das Content Management PortalDas Dokumenten Management PortalDas IT-Security PortalDas Customer Relationship Management PortalDas E-Commerce PortalDas Enterprise Resource Planning PortalPortal für VoIP und mobile KommunikationDas Magazin für IT im KrankenhausDas Verzeichnis für IT-Profis
homeimpressumerklärung zum datenschutz - privacy policykontaktwerbung

Schnellsuche







Der IT-Service-Finder


Auf der Suche nach dem besten IT-Dienstleister? Hier werden Sie fündig! Bereits 1.840 Unternehmen aus 17 Ländern.

Zu den IT-Profis...


Commercemanager.de weiterempfehlen


Senden Sie Freunden und Bekannten einen Hinweis auf Commercemanager.de!