MarkMonitor warnt: Finanzielle Schäden bei Phishing trägt jetzt die Bank

DruckversionAls E-Mail versendenZum Magazin-Forum

Phishing wird jetzt für Banken noch bedrohlicher: Bislang beschränkten sich die durch Phishing-Angriffe entstandene Schäden "lediglich" auf den möglichen massiven Vertrauensverlust der Kunden in die Institution Bank. Fatal für Unternehmen, deren größter Wert genau dieses Kundenvertrauen ist.

Ab jetzt sollen die Banken einem Urteil des Amtsgerichts Wiesloch (Az4C57/08) zu Folge jedoch auch noch die durch Phishing entstandenen finanziellen Schäden der Kunden tragen - diese liegen laut BKA-Präsident Jörg Ziercke pro Vorfall bei 4.000 bis 4.500 Euro. Im Jahr 2007 belief sich der Verlust durch Phishing auf über 18 Millionen Euro - ohne die Dunkelziffer zu berücksichtigen.

Obwohl bislang noch nicht rechtskräftig, könnte das Wieslocher Urteil zum Präzedenzfall werden.

"Diese Entscheidung hat für Banken schwerwiegende finanzielle Folgen. Mehr denn je brauchen Banken von nun an leistungsstarke, präventive Anti-Phishing-Lösungen. Doch nicht allein die Banken sind die Leidtragenden beim Phishing. Unsere aktuelle Studie zur Internetkriminalität, der sogenannte "Brandjacking Index Spring 2008", zeigt, dass Phisher sich zunehmend auch gegen Payment Services richten. Das Vertrauen der Kunden stellt den höchsten Wert bei Banken dar - dieses Vertrauen zu schützen sollte deshalb für Banken das höchste Ziel sein", erklärt Dieter Wichmann, Sales Manager MarkMonitor. Das auf Lösungen für den Online-Markenschutz spezialisierte Unternehmen ist Mitglied in der Anti-Phishing Working Group.

Doch noch eine weitere Entwicklung könnte bald ein nie gekanntes Ausmaß von Phishing und Cybersquatting nach sich ziehen: Kürzlich gab die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) bekannt, dass die sogenannten Top Level Domains künftig frei wählbar sein sollen. Das heißt, es werden nicht nur bekannte Endungen wie .de, .org oder ähnliches erlaubt sein, sondern beispielsweise auch .deutschebank oder .muenchen. Die Vielzahl der neu entstehenden Domains bietet ein riesiges Spielfeld für Cybersquatter und Phisher für Betrügereien.

09.07.2008, MarkMonitor




Kommentare zu dieser News


Schreiben Sie einen Kommentar zu dieser Meldung

Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nichts und bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter.
Ihre E-Mail Adresse:  
RSS-Feed: Alle News aktuellUnsere News auf Ihrer Website

Weitere aktuelle Meldungen

Komfortable und einfache ERP-Lösung für Onlineshop-Betreiber
Shop-Technik: Drei von vier E-Shops spicken bei der Konkurrenz
Neteller und Netbanx bieten sofortüberweisung.de an
Deutsches Internet-Portal von Quelle auf neuester Intershop-Software
easyDebit ist neuer ePages Technologiepartner

Meldungen aus anderen Themenbereichen

TYPO3 real life - Praxistag in Köln
"Zukunft schaffen!" mit InterRed
Vodafone Australia bringt Kampagnenmanagement mit SAS Marketing Optimization in Schwung
Doppelt hält besser - Zwei Updates zur tekom-Jahrestagung
Neuigkeiten aus Anwendersicht zur SAP-Technologie

Single Frauen
Das Content Management PortalDas Dokumenten Management PortalDas IT-Security PortalDas Customer Relationship Management PortalDas E-Commerce PortalDas Enterprise Resource Planning PortalPortal für VoIP und mobile KommunikationDas Magazin für IT im KrankenhausDas Verzeichnis für IT-Profis
homeimpressumerklärung zum datenschutz - privacy policykontaktwerbung

Schnellsuche




Aktueller Buchtipp


E-Commerce-Leitfaden



Commercemanager.de weiterempfehlen


Senden Sie Freunden und Bekannten einen Hinweis auf Commercemanager.de!