Kaum Markentreue beim Kauf im Web - Händler müssen ihr Suchmaschinenmarketing darauf abstimmen

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Viele Surfer, die sich derzeit im Web auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken begeben, sind keineswegs von Anfang an auf eine bestimmte Marke festgelegt. Das ergab eine Studie* der Hamburger Agentur für Performance-Marketing eprofessional. Im Gegenteil, viele der potenziellen Käufer lassen sich bis zum Kauf noch umstimmen. Das gilt insbesondere beim Kauf von Kleidung und Schuhen, Reisen und Sportartikeln, so die Studie. Aber auch die Computer- und Unterhaltungselektronik-Branche muss die Markenuntreue der Internetnutzer fürchten.

Am höchsten ist die Bereitschaft zum Markenwechsel beim Onlinekauf von Kleidung und Schuhen. 45 Prozent der Internetnutzer gaben an, es sei (sehr) wahrscheinlich, dass sie bei der Suche nach diesen Produkten letztendlich doch eine andere Marke kaufen, als ursprünglich geplant. Bei der Buchung von Reisen sind 44 Prozent und beim Kauf von Sportartikeln sind 43 Prozent während der Recherche wechselwillig. Bei Computerhardware werden immerhin noch 41 Prozent der Befragten der ursprünglich ins Auge gefassten Marke wahrscheinlich untreu.

Gerade in der heißen Phase vor Weihnachten empfiehlt es sich daher, die Werbung in Suchmaschinen zu intensivieren und im Internet mit seinen Produkten nicht nur bei allgemeinen Suchanfragen präsent zu sein. Denn je weiter die Suche der Onliner voranschreitet, desto spezifischer werden die Sucheingaben. So kann verhindert werden, dass die Käufer die eigene Marke bei der Recherche aus den Augen verlieren. Zudem steigt bei einer starken Präsenz die Chance, Surfer von Konkurrenzmarken abzuwerben.

"Es lohnt sich, genau zu analysieren, über welche Suchworte die Internetnutzer sich im Laufe der Recherche über ein Produkt informieren und diese Suchworte oder Wortkombinationen dann ebenfalls zu buchen", empfiehlt Christian Petersen, Geschäftsführer der eprofessional GmbH. "Gerade im Weihnachtsgeschäft, in dem viele Online-Shops den Großteil ihres Jahresumsatzes erzielen, ist eine starke Präsenz am virtuellen Point-of-Sale in den Segmenten mit der höchsten Markenuntreue Pflicht" so Petersen weiter.

* Sonderbefragung für die eprofessional GmbH aus der 26. Befragungswelle der WWW-Benutzer-Analyse W3B, Fittkau & Maaß, 2008

10.12.2008, Susanne Baganz, eprofessional GmbH




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