3 klassische Werbeträger für Außenwerbung – Vor- und Nachteile im Überbick

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Auch wenn multimediale Inhalte beinahe überall präsent sind, in einem können Fernsehen, Radio und selbst das Internet eine klassische Außenwerbung nicht schlagen: Werbeträger, die auf festen Materialien in der echten Welt präsent sind, lassen sich nicht abschalten, blockieren oder ausblenden. Man kann sie höchstens übersehen. Damit das nicht passiert, müssen sie geschickt eingesetzt werden.

1. Fahnenmasten

Fahnenmasten überzeugen vor allem durch ihre majestätische Wirkung, die sie allein durch ihre Präsenz entfalten. Sie suggerieren dem Betrachter: Hier passiert etwas Wichtiges, Staatstragendes. Damit dieser Werbeeffekt nicht verkommt, sollten Fahnenmasten an gut einsehbaren Orten aufgestellt werden, wo wenig andere visuelle Ablenkung vorherrscht.

Die Bewegung der Fahne im Wind zieht zusätzlich die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, braucht dafür aber das Tageslicht. Einer der wenigen Nachteile von Fahnenmasten ist, dass sie meist keine Lichtinstallationen direkt an der Fahne zulassen. Deshalb kann es nicht schaden, für die oft hohen Fahnenmasten einen Strahler zu installieren, der diesen besonderen Werbeträger auch im Dunkeln noch gut zur Geltung kommen lässt.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass man bereits bei der Anschaffung darauf achtet, einen Fahnenmast mit LED-Lichtaufsatz zu besorgen. Auf diese Weise verlieren Fahnen auch in der dunklen Winterzeit und nachts nicht ihre Werbewirkung.

2. City-Light-Poster

„CLP“ ist die in der Werbebranche übliche Abkürzung für eine Form der Außenwerbung, die vor allem in Großstädten Verwendung findet. Wie der Name schon sagt, wirken CLP vor allem durch das Licht: Es sind klassische Poster, die in eine speziell beleuchtete Vitrine eingefasst werden und oft an Straßenrändern oder in öffentlichen Gebäuden stehen.

Hier überzeugen sie vor allem mit ihrer Leuchtkraft, weswegen es bei CLP nicht unüblich ist, sie gerade dort aufzustellen, wo nachts weniger Licht vorhanden ist – beispielsweise an Bushaltestellen. Dort ziehen sie das Auge des Betrachters umso mehr an. Einer ihrer Nachteile ist, dass sie nicht nur einen bestehenden Stromanschluss benötigen, sondern durch den ständigen Beleuchtungsbetrieb auch nicht unerhebliche laufende Kosten generieren.

3. Litfaßsäulen

Die Litfaßsäulen gehören zu den ältesten und gleichzeitig bekanntesten traditionellen Trägern von Außenwerbung überhaupt. Die runde Form soll gewährleisten, dass die Werbebotschaft aus jedem Betrachtungswinkel gut erkennbar ist. Meist lassen sich Litfaßsäulen als sogenannte „Ganz-“ oder „Allgemeinstelle“ direkt als Netz buchen, sodass die Botschaft mit einer Schaltung relativ gleichmäßig in einer Stadt verteilt werden kann.

Das ist nicht nur praktisch sondern in aller Regel auch – je nach Standort – vergleichsweise günstig. Der entscheidende Nachteil von Litfaßsäulen hängt auch unmittelbar mit ihrem Alter zusammen: Sie haben sich vielerorts für die Passanten derartig ins Stadtbild integriert, dass sie kaum noch als Werbeträger oder überhaupt als Übermittler einer relevanten Botschaft wahrgenommen werden.

Litfaßsäulen entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie also ganzflächig gebucht werden und mit besonders knalligen Farbflächen auf sich aufmerksam machen. Dann sind sie durchaus für einen Überraschungseffekt gut und bleiben dem ein oder anderen Vorbeilaufenden mit Sicherheit im Gedächtnis.