Auf dem aufsteigenden Ast: Die Gaming-Industrie in Deutschland

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Weltweit betrachtet ist die Gaming-Industrie einer der Bereiche mit dem stärksten Wachstum innerhalb der letzten Jahre. Auch in Deutschland gehört diese Industrie zu den wachstumsstärksten, was eine Menge wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Nicht nur entstehen dadurch große Mengen an Arbeitsplätzen, die mit fachgerecht ausgebildetem Personal gefüllt werden müssen, es hat auch eine positive Auswirkung auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt.

Nun fehlt nur noch, dass auch Online-Glücksspiel wie bei https://www.mrgreen.com/de in die deutsche Wirtschaft integriert werden, damit auch hier steuerlich profitiert werden kann. Dieser Artikel gibt einen Überblick über das Potential der Gaming-Industrie in Deutschland insgesamt.

Traumhafte Verkaufszahlen

Bereits vor einem Jahr verzeichnete der deutsche Gaming-Markt spektakuläre Gewinne: Er knackte die Drei-Milliarden-Euro-Marke und machte damit ordentlich Schlagzeilen. Dieser umsatztechnische Höhenflug war vor allem deshalb möglich, weil die Verkaufszahlen gehörig in die Höhe geschossen waren. Um ganze 15 Prozent waren sie im Vergleich zu den Vorjahren angestiegen. Das stärkste Segment in diesem Prozess waren zum einen die Spiele selbst – sowohl für PC als auch für Konsole – aber auch die Hardware, die Gamer benötigen, um das meiste aus ihrem Hobby zu machen. So kann ein echter Gaming-PC mit Zubehör oder die neueste Konsole schon mal gehörig zu Buche schlagen – offensichtlich ist es den Fans diese Investition aber wert.

Unterstützung von staatlicher Seite

In Anbetracht dieser Zahlen ist also von einem beispiellosen Boom in der Gaming-Szene zu sprechen. Doch diese erkannte schon vor einem Jahr, dass sie ohne fremde Hilfe den rasanten Entwicklungen nicht Herr werden würde. In Folge dessen forderte sie Unterstützung vom Staat an. Diese sollte vor allem dazu dienen, Entwickler zu fördern – schließlich konkurriert die deutsche Gaming-Industrie immer noch mit Herstellern auf internationalem Niveau. Und obzwar Deutschland im globalen Ranking den fünftgrößten Markt für Games und Gaming-Produkte darstellt, werden hier im Durchschnitt mehr Games aus anderer Herren Länder gekauft. Spiele aus den USA stehen hier deutlich an der Spitze, während deutsche Games nur schlappe fünf Prozent ausmachen.

Senkung der Kosten – Steigerung der Umsätze

Schuld daran ist aus sich der Hersteller vor allem eine Sache: Ein Spiel herzustellen, ist für die deutsche Industrie wesentlich teurer als für ausländische Konkurrenten. In vielen Ländern ist staatliche Unterstützung bereits etabliert, welche es den Herstellern wesentlich einfacher macht, ihre Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten. Diesem Bedürfnis des deutschen Gaming-Sektors kommt zugute, dass der neue Koalitionsvertrag ebenjene Unterstützung der gesamtdeutschen Industrie in den Fokus gerückt hat. Auch Computerspielhersteller können demnach auf finanzielle Unterstützung hoffen, mithilfe derer sie ihre Wachstumsziele besser erreichen können.

Auch eSports-Sektor wächst rasant

Nicht nur die Herstellung und Vermarktung von Spielen bringen der deutschen Industrie übrigens einen Wachstumsschub. Auch das professionelle Spielen selbiger Games, eSport genannt, entwickelt sich gerade zu einer milliardenschweren Industrie. Bisher sind noch nicht alle Weichen gestellt – alleine die Bezeichnung als „Sport“ wird noch immer kontrovers gehandelt. Doch die Aufstellung hauptberuflicher Teams und die Förderung der Spieler bei Wettbewerben hilft dabei, dass auch dieses Segment der Industrie ihr volles Potential ausschöpfen kann. Ein paar Starthilfen müssen noch gegeben werden – doch dann ist sicher, dass die staatliche Unterstützung Früchte trägt.