Der Firmenstempel – Welche Angaben sind erforderlich?

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Für ein starkes Auftreten auf jedem Papiermedium ist ein Firmenstempel für Unternehmen nach wie vor unerlässlich. Entgegen vielerlei Annahmen gibt es keinerlei rechtlich bindende Vorgabe und auch keine DIN-Norm für die notwendigen Angaben auf einem Stempel.

Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Hinweisen, die bei der Gestaltung eines Firmenstempels beachtet werden sollten – dieser Text stellt sie vor.

Vor der Produktion: Corporate Design, Schriftarten und Logos

Gerade bei größeren Unternehmen werden Firmenstempel in der Regel nicht einzeln, sondern in großen Mengen bestellt. Damit sich diese Investition auch lohnt, sollte der Gestaltuung des Stempels besondere Aufmerksamkeit zukommen. Schon den Stempel an sich gibt es bei den meisten Anbietern in allerlei Versionen, beispielsweise erhalten Kunden eine große Auswahl bei Easystempel. Wichtiger jedoch als nur die Stempelform ist der Inhalt.

Noch bevor es an die konkreten Unternehmensdaten geht, sollte geklärt werden, ob der Stempelproduzent die entsprechenden Farben, Schriftarten und eventuell auch das Firmenlogo auf das Stempelkissen auftragen kann. Da die Herstellung eines solchen Stempels nicht selten per detailgenauer Lasergravur geschieht, sind auch höchst individuelle Designs in der Regel kein Problem.

Wurden alle notwendigen gestalterischen Vorbedingungen geschaffen, kann es ans Eingemachte gehen: Alle wichtigen Kontaktdaten des Unternehmens sollten auf dem Stempel vorkommen. Ebenso kann es sinnvoll sein, auch auf dem für die Papierkommunikation gedachten Stempel sämtliche digitale Kommunikationswege wie E-Mail-Adressen und/oder Online-Auftritte zu vermerken.

Für die Kommunikation mit anderen Unternehmen ist es weiterhin von Vorteil, die jeweilige Rechtsform des Unternehmens zu erwähnen, sofern diese nicht ohnehin im Logo oder als Untertitel zum Logo vorkommt.

Immer ein Probeexemplar bestellen!

Schnell kommt bei dieser Zusammenstellung einiges an Daten zusammen. Mitunter ist es gar nicht so einfach, alles auf ein einziges Stempelkissen unterzubringen. Vor großen Bestellungen sollten daher unbedingt Probeexemplare in einer kleinen Stückzahl angefertigt werden, bevor womöglich hunderte Stempel in Auftrag gegeben werden.

Damit lässt sich ein einfacher Probeabdruck machen, auf dem klar wird, ob alle Daten sowohl bei leichtem als auch bei starkem Aufdruck noch gut lesbar sind. Stempelhersteller kennen das Problem, dass sich aus dem Verhältnis zwischen begrenztem Platz und vielen Informationen ergibt. Sie werden den Kunden deswegen schon bei der Herstellung gut beraten und beispielsweise Schriftgrößen nur bis zu einem gewissen Minimalwert empfehlen.

Sollte der Platz einmal tatsächlich nicht ausreichen, werden die Elemente auf dem Stempel nach absteigender Wichtigkeit entfernt: Ist das Logo zu groß? Dann lieber darauf verzichten, wenn stattdessen Anschrift und Kontaktdaten groß genug platziert werden können. Kein Platz mehr für die E-Mail-Adresse? Dann lässt sich wenigstens die Homepage auf dem Stempel vermerken, auf der der Kunde die Adresse auch selbst finden kann.

Wichtig bei einem klugen Stempeldesign ist vor allem die Funktionalität, designtechnische Überlegungen sind durchaus angebracht, sollten aber immer Aspekten wie Lesbarkeit und Vollständigkeit nachgeordnet werden.