Konsumentenkredite – Wo liegt der Unterschied zu herkömmlichen Angeboten?

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Jeder kennt das Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Üblicherweise ist damit die Arbeitsdisziplin gemeint. Der Spruch eignet sich aber auch gut zur Beschreibung eines Konsumverhaltens. Viele Menschen haben heutzutage keine Lust mehr, eine Ewigkeit auf gewisse Anschaffungen zu sparen – und das mit Recht.

Ein Konsumentenkredit ist eine Möglichkeit, sich einen kleinen Wunsch sofort zu realisieren und später abzuzahlen. Das ist ein Mechanismus, ohne den unsere heutige Konsumwirtschaft kaum noch zu denken wäre. Deswegen: Warum warten, warum nicht jetzt gleich?

Wie funktionieren Konsumentenkredite?

Im Grunde genommen ist ein Konsumentenkredit ein ganz herkömmlicher Kredit, der für eine bestimmte Anschaffung geplant wird. Für einige Konsumobjekte gibt es sogenannte zweckgebundene Konsumentenkredite. Das ist zum Beispiel bei der Anschaffung eines Kraftfahrzeuges der Fall. Viele Banken vergeben Konsumentenkredite bei entsprechender Bonität jedoch auch zweckungebunden in einer vorher festgelegten Höhe.

Der Kreditnehmer zahlt dann den Kredit wie üblich in Raten ab. Gerade bei kleineren bis mittleren Ausgaben ist der Konsumentenkredit aber immer noch unterschätzt. Viele Menschen schrecken schon vor dem Begriff „Kredit“ allein zurück, weil sie damit unüberschaubare Verschuldungen verbinden. De facto wollen aber dennoch viele Konsumenten gewisse (notwendige oder schlicht gewünschte) Ausgaben nicht auf eine weit entfernte Zukunft vertagen.

Deswegen nutzen sie hierfür nicht selten ihren Dispositionskredit, den ihre Bank standardmäßig für ihr Konto einräumt. Die Kreditzinsen, die für diesen Hilfskredit anfallen, sind jedoch meistens deutlich höher als die Kosten für einen Konsumentenkredit, da er nicht für eine langfristige Finanzierung gedacht ist. Es lohnt sich also, verschiedene Kreditgeber für Konsumentenkredite zu vergleichen und das passende Modell für die nächste geplante Anschaffung zu suchen, um nicht in die Falle exorbitanter Zinsen für Dispokredite tappen zu müssen.

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Modelle?

Konsumentenkredite gibt es zu den unterschiedlichsten Konditionen. Das betrifft von Höhe über Laufzeit bis hin zur Kopplung an die Bonität so ziemlich alle Facetten der Geldleihe. Konsumentenkredite können Laufzeiten zwischen zwölf und 180 Monaten annehmen. Die Höhe der Zinsen richtet sich bei einigen Banken nach der Höhe des Betrags. Bei anderen spielt zudem die Kreditwürdigkeit eine Rolle bei der Festlegung der Höhe des Kreditzinses.

Es ist also stark vom Einzelfall abhängig, wie gut ein Kredit passt oder nicht. Für private Kreditnehmer bietet es sich an, einen Online-Vergleich verschiedener Banken vorzunehmen. Wer ungefähr angeben kann, wie groß die geplante Kreditsumme sein soll, kann sich hier einen umfangreichen Überblick über die verschiedenen Modelle samt Höhe und Laufzeit der Ratenzahlung geben lassen.

Durch einen ausgiebigen Vergleich lassen sich die Höhe der anfallenden Kreditzinsen auf das geringstmögliche Niveau bringen. Wie bei allen Krediten gilt: Bevor die Geldleihe aufgenommen wird, sollten die Verbraucher sicherstellen, dass sie die errechnete Ratenzahlung problemlose jeden Monat aufbringen können. Dann steht der Finanzierung des ganz persönlichen Konsumwunsches nichts mehr im Weg.