Mehr Sicherheit bei Shopping-Apps: Die Biometrische Authentifizierung

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Varin Rattanaburi/123RF.COM

Viele mobile Apps benutzen immer häufiger einen biometrischen Scanner der die biologischen Merkmale von dem Nutzer erkennt beziehungsweise liest. Die Biometrische Authentifizierung wird in der Regel durch die Stimme oder Augeniris durchgeführt. Das Ergebnis wird dann in eine digitale Information umgewandelt und dann wird das ganze interpretiert und verifiziert.

Die Biometrische Authentifizierung ist sicherer als Passwörter und PINs. Passwörter und PINs sind in der Regel personenbezogene Merkmale die ein Hacker sehr leicht stehlen kann oder der Nutzer selbst vergessen kann.

Mehr Sicherheit durch Fingerabdrücke und Gesichtserkennung

Biologische Eigenschaften kann man weder vergessen noch stehlen, dies ist beides nicht möglich weil man sie eben hat. Das Nagelbett, die Iris oder der Fingerabdruck sind Dinge die eine Person charakterisieren. Diese Biometrische Authentifizierung kommt nicht nur in Apps zum Einsatz sondern auch zum Beispiel bei dem Zugang zu einem Firmengebäude oder für die Anmeldung bei dem Unternehmenscomputer.

Die Stimme ist nicht so ein guter Faktor, da diese sehr von der Emotion beeinflusst wird und da natürlich immer Schwankungen dabei sind. Der Fingerabdruck ist die wohl verbreitete Variante in Sachen Biometrische Authentifizierung. Apple hat dieses System in das iPhone eingebaut ab dem Modell 5s. Die Systeme sind einfach zu bedienen und wen der Nutzer mit der korrekte Fingerrille am Gerät ist, bekommt dieser auch Zugang dafür, so ist es mit den Shopping Apps auch.

Wenn die Werte nicht übereinstimmen, bekommt man natürlich keinen Zugang. Es gab leider auch schon Vorkommnisse, dass diese Fingerabdrücke von Verbrechern missbraucht wurden, in dem diese auf Kaffeetassen kopiert und eingelesen wurden. Der iPhone Fingerabdruck wurde des Öfteren schon gehackt. Eine weitere Möglichkeit für die Authentifizierung ist die Gesichtserkennung.

Der Scan wird von der Kamera des Geräts durchgeführt und dabei werden die Merkmale des Gesichts und die Augen lokalisiert. Der Vergleich erfolgt dann durch ein Bildanalyseverfahren, wenn alles übereinstimmt bekommt man den Zugang, falls etwas nicht passt wird der Zugang verweigert.

Vorteile der biometrischen Authentifizierung

Immer häufiger werden diese Zugangsverfahren eingesetzt, sei es für eine App, dem Onlinebanking etc. Der Vorteil von dieser Authentifizierung liegt auf der Hand. Die Passwörter die man alle 90 Tage ändern muss sind nervig und leicht zu vergessen. Man tut sich immer wieder schwer ein neues Passwort festzulegen und sie sind leichter von Hacker zu knacken. Die Biometrische Authentifizierung ist eine bequeme Art und Weise die immer häufiger eingesetzt wird.

Natürlich leidet die Privatsphäre ein wenig darunter, viele Nutzer sind der Meinung, dass die Biometrischen Daten heilig sind und solch eine Registration mit den Biometrischen Merkmalen eines Menschen ein Eingriff in die Privatsphäre ist. Es gibt natürlich auch Gesetzte die dieses Vorhaben einschränkt beziehungsweise Vorgaben definiert. Diese sind in allen Ländern unterschiedlich Fakt ist, dass dieses Verfahren derzeit am sichersten ist.