Start-Up Sicherheit 1×1 – 7 Fakten, die Sie jetzt wissen müssen

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Mikko Lemola/123rf.com

Wenn Sie gerade Ihr Start-up-Unternehmen auf den Weg bringen, ist manchmal Cybersicherheit das Letzte, woran Sie denken, wenn Sie mit der Einstellung von Mitarbeitern, der Vermarktung Ihrer Waren oder Dienstleistungen, der Gewinnung von Kunden und der ersten Verkäufe zu kämpfen haben.

Was ist Cybersicherheit?

Cybersicherheit bezieht sich auf die Art und Weise, wie Sie den Aspekt Ihres Unternehmens schützen, der etwas mit dem Internet oder E-Mails zu tun hat. Wenn Sie mal darüber nachdenken, was alles damit zusammen hängt, wird Ihnen schnell das Ausmaß davon klar werden. Es umfasst alles von Passwörtern über Anmeldungen zu Social Media bis hin zu drahtlosen Verbindungen und so weiter und so fort.

Wenn Ihr Startup die Cybersicherheit nicht ernst nicht, werden Sie schnell ein Opfer von Hackern, Spammern und Cyberkriminellen, die auf einen schnellen Gewinn durch ein Startup aus sind. Fangen Sie gerade mit einem eigenen Unternehmen an? Schauen Sie sich diese sieben Fakten über Cybersicherheit an, um sich einen Vorsprung zu verschaffen.

  1. Hacker richten sich an kleine Unternehmen: Die Hacks von Großunternehmen wie Target und Equifax machen nationale Schlagzeilen, aber diese Unternehmen geben Millionen an Sicherheitsbudgets aus. Die intelligenteren nehmen es mit kleinen Unternehmen auf, die kein großes Budget für die Cybersicherheit haben, in der Hoffnung, dass diese ein leichtes Opfer sind.
  2. Ihre Mitarbeiter sind das schwächste Glied: Das mag hart klingen, aber Computer verlieren ihre Passwörter nicht, vergessen ihre Laptops nicht in einem Restaurant oder klicken auf Links, die eindeutig Phishing-Angriffe sind; das sind alles menschliche Fehler. Ein Teil der Arbeit für ein Unternehmen des 21. Jahrhunderts besteht darin, Ihren Mitarbeitern Schulungen zu geben, wie sie ihre Zugangsdaten sicher halten und Probleme vermeiden können.
  3. Investieren Sie in eine leistungsstarke, flexible Antivirensoftware und setzen Sie sie sofort ein: eine Antivirensoftware wird die meisten Ihrer Probleme schon vor dem Eintritt erledigen, bevor sie in Ihr System eindringen und Probleme verursachen können. Es gibt alle möglichen Lösungen online. Besonders herausragend ist Kaspersky, welches sowohl in der kostenlosen als auch in der kostenpflichtigen Version erhältlich ist. Der Thinktank von Kaspersky ist eine der wichtigsten Ressourcen für die Virenforschung und verfügt über eine robuste Datenbank mit Bedrohungen, die ständig aktualisiert wird.
  4. Hüten Sie sich vor Ransomware: In einem Moment tippen Sie noch eine Nachricht an Ihren Kunden und im nächsten blinkt auf Ihrem Bildschirm eine Nachricht, die ein Lösegeld in Bitcoin im Austausch für Ihre Daten verlangt. Es ist kein Witz und es wird nicht verschwinden, wenn Sie Ihren Computer neu starten. Sie haben eine extreme große Ladung Ransomware auf Ihrem Bildschirm und können nicht wirklich viel dagegen tun. Die Zahlung des Lösegeldes ist keine Garantie dafür, dass Sie Ihre Daten zurückbekommen. Die beste Lösung ist die vorbeugende Installation von Anti-Ransomware-Software auf Ihrem Computer. Es ist Ihre einzige Garantie, um vor dieser aggressiven Form des Angriffs sicher zu bleiben.
  5. Speichern Sie Ihre Daten sorgfältig: Datenschutzverletzungen treten auf, wenn Hacker herausfinden, wo Sie Ihre Daten speichern, einen Weg hinein finden und anfangen, das zu benutzen, was Sie speichern. Dies kann auf Ihren eigenen Servern, über eine Website eines Drittanbieters oder sogar in Cloud-Umgebungen geschehen. Hacker kommen herein, indem sie Anmeldeinformationen stehlen oder andere Verstöße finden, also stellen Sie sicher, dass die Sicherheit und wer auf diese Portale zugreifen kann, lückenlos sind. Das Schwierigste an Datenschutzverletzungen ist, dass die Hacker sich nicht selbst melden werden, wenn sie es verhindern können; sie hocken wochen- oder sogar monatelang herum und warten und stehlen dabei alles, was Sie speichern.
  6. Passwortetikette 101: Wenn jemand in Ihrem Büro „Passwort1“ als Passwort verwendet, ist diese Nachricht für ihn bestimmt. Hacker verfügen über algorithmische Tools, die Passwörter erraten können, wenn genügend Zeit gegeben ist, und je einfacher das Passwort, desto schneller kann es gehackt werden. Bestehen Sie auf zwei Dinge von Ihren Mitarbeitern: Dass ihre Passwörter ausgeklügelt sind, indem sie Groß- und Kleinbuchstaben mit Zahlen und Symbolen kombinieren; und dass diese Passwörter mindestens einmal pro Quartal geändert werden.
  7. Kontrolle, wer wohin geht: Sie haben Server und Ordner und Gruppen und alle möglichen anderen Klassifizierungssysteme in Ihrem neuen Unternehmen. Aber nicht jeder Mitarbeiter braucht Zugang zu allen Bereichen des Unternehmens. Erhöhen Sie Ihre Sicherheit, indem Sie Berechtigungen festlegen, welche Mitarbeiter auf welche Teile Ihres Systems zugreifen dürfen. Es ist keine Paranoia, es ist eine einfache, intelligente Form des Schutzes für alle.