Arbeitsscheinwerfer: Xenontechnik im Vergleich zur LED-Leuchte

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AMatveev/shutterstock.com

Arbeitsscheinwerfer sind aus vielen Berufsfeldern nicht wegzudenken. Die effizienten Leuchtmittel kommen immer dann zum Einsatz, wenn das Tageslicht nicht ausreicht, um einen Arbeitsplatz auszuleuchten.

Der technische Hintergrund von Arbeitsleuchten hat sich in den letzten Jahren verändert. Bis vor wenigen Jahren war der Einsatz von Halogenlampen die einzige Option. Heute haben Xenon-Leuchten und LED-Scheinwerfer die marktbestimmende Technik vom Thron geworfen. Für einen direkten Vergleich von Xenon vs LED ist ein Blick auf die Technik entscheidend, die hinter den modernen Arbeitsscheinwerfern steckt.

Halogenlampen

Eine Halogenlampe hat eine ähnliche Funktionsweise wie eine haushaltsübliche Glühlampe. Durch einen Glühfaden wird Strom geleitet und Licht erzeugt. Als Nebenprodukt entsteht Wärme und dies macht sich am Energieverbrauch bemerkbar. Eine Halogenlampe übersteht ungefähr 500 Arbeitsstunden und muss dann ausgewechselt werden.

Leuchtmittel mit Xenon

Der Leuchtkörper der Lampe ist mit dem Edelgas Xenon gefüllt. Das Gas wird über den Strom angeregt und erzeugt ein strahlend helles Licht. Xenon-Lampen werden auch als Gasentladungslampen oder HID-Lampen bezeichnet. Im Vergleich zur Halogenlampe erzeugt eine Xenonarbeitsleuchte weniger Wärme und hat aus diesem Grund eine bessere Energiebilanz. Die zu erwartende Lebensdauer liegt bei ungefähr 5000 Stunden.

LED im Arbeitsscheinwerfer

Eine Leuchtdiode ist ein Bauelement der Halbleitertechnik. Sobald Strom durch die Diode fließt, gibt diese Licht ab. Das Bauteil ist sehr klein und kann in Verbindung mit mehreren Dioden eine hohe Lichtmenge erzeugen. Die Energieausbeute und die Lebensdauer mit etwa 50 000 Arbeitsstunden sind bei LED-Arbeitsleuchten außergewöhnlich hoch.

Der Vergleich zwischen Xenonlampen und Leuchtdioden

Die beiden Varianten bestimmen schon heute den Markt und der Kauf einer Arbeitsleuchte wird unter diesen Technikvarianten entschieden. Arbeitsleuchten sollen das Tageslicht ersetzen und damit ist die Farbtemperatur entscheidend. Ein warmes Licht ist für die gemütliche Belichtung in Innenräumen geeignet. Für einen klaren Blick auf das Arbeitsgebiet sollte das Licht kühler sein. LEDs können über die Verwendung unterschiedlicher Elemente im Halbleiter das Tageslicht ausgezeichnet imitieren.

Dies erlaubt ein Arbeiten, ohne dass das Auge schnell ermüdet. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine unangenehme Wärme erzeugt wird und die Arbeitsleuchte auf kleinsten Raum eingesetzt werden kann. LEDs sind quasi erschütterungsfrei und zeigen eine hohe Zuverlässigkeit. Das Licht von Xenonlampen ist auf die Wellenlänge festgelegt, die das Gas erzeugt. Das Licht ist vom Tageslicht weiter entfernt als das der Leuchtdioden. Xenon Leuchten führen schneller zur Ermüdung des Auges und sind tendenziell eher für kurze Arbeitsvorgänge geeignet. Weitere Faktoren, die in eine Kaufentscheidung einfließen, sind die Lebensdauer, die Energieeffizienz und der Anschaffungspreis.

In allen Bereichen kann eine LED-Arbeitsleuchte überzeugen. Der Kaufpreis liegt zwar über dem einer Halogenlampe, durch die lange Lebensdauer und den geringen Energieverbrauch rentiert sich die Mehrausgabe schnell. Die Xenonlampe bestimmt das obere Preissegment, liegt aber im Blick auf die Arbeitsstunden und den Energieverbrauch nur im Mittelfeld.