Digitalisierung: Zukunftssorgen machen Deutsche skeptisch

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Die Digitalisierung nimmt immer mehr die Überhand. Kritiker stellen mittlerweile einige Horrorszenarien vor, davon sind Roboter, welche die Arbeitsstellen weg genehmen, nur eine von vielen. Vor allem die Deutschen sind von der Digitalisierung wenig begeistert.

Der Grund? Sie sehen viel mehr Nachteile als Vorteile und finden, dass viele Betriebe ihre Stärken im digitalen Bereich nicht nutzen. Warum jedoch gerade die Deutschen sehr am Erfolg der Digitalisierung zweifeln, wird im folgenden Artikel erklärt.

Deutsche sehr skeptisch gegenüber Digitalisierung

Eine Studie mit über 20.000 Teilnehmern aus zehn unterschiedlichen Ländern fand heraus, dass vor allem die Deutschen der Digitalisierung sehr skeptisch gegenüberstehen. Das Ziel dieser Studie war es, in jedem Land den genauen Digitalisierungsgrad festzustellen. Außerdem wurde herausgefunden, dass über 35 % der Teilnehmer kaum glauben, dass die Digitalisierung neue Arbeitsplätze schaffen wird.

In der Studie geht ebenfalls der Eindruck hervor, dass viele Deutsche glauben, dass die digitale Wandlung in vielen Unternehmen nicht wirklich umgesetzt wird. Nur knappe 30 % der Probanden geben bekannt, dass ihre digitalen Fähigkeiten im Unternehmen auch wirklich genutzt werden.

Zunahme der Digitalisierung durch Index messbar

Dentsu Aegis, das Agenturnetzwerk, welches die Studie durchgeführt hatte, entwickelte außerdem den Digital Society Index. Dieser soll mehr Auskunft darüber geben, wie weit Digitalisierungen in den jeweiligen Ländern voranschreiten. Deutschland liegt auf diesem Index auf Platz 4, also im guten Mittelfeld. Auf dem ersten Platz liegt Großbritannien, knapp dahinter die USA. Was das Vertrauen der neuen Technologien angeht, liegt China relativ weit vorne.

Was kann gegen das allgemeine Misstrauen getan werden?

Die Studie zeigt daher, dass die Digitalisierung vor allem in Deutschland nicht richtig umgesetzt wird. Das liegt vor allem an der fehlenden Kommunikation in vielen Betrieben. Diese sind zwar bereits mit den eigenen Strategien beschäftigt, auf die Mitarbeiter wird jedoch oftmals vergessen. Deshalb ist es wichtig, in diesem Fall gegenzusteuern. Im Grunde genommen kommt hier Transparenz ins Spiel.

Es wäre sehr wichtig, dass vor alle Führungskräfte den Mitarbeitern die Konzepte dieser Strategien erklären und verständlicher machen. Nur so kann eine gewisse Sinnhaftigkeit in der Digitalisierung erkannt werden, was wiederum zum Arbeiten motiviert. Des Weiteren ist es wichtig das negative Bild, das viele Menschen von der Digitalisierung haben, ins Positive zu wandeln. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, neue Arbeitsweise einzuführen.

Außerdem sollten Angestellte in die Prozesse miteinbezogen werden und diese somit auch aktiv mitgestalten. So kann mehr Eigenverantwortung gewonnen werden, sowie mehr Kompetenz. Es ist sehr wichtig in dieser Zeit des Umbruchs, das Anliegen der Angestellten, sowie deren Ideen anzuhören und vor allem Ernst zu nehmen. Denn im Zweifelsfall können diese Ideen auch sinnvoll umgesetzt werden. So können die Ängste, die vor der Digitalisierung bestehen, leichter genommen werden.