Betriebliches Gesundheitsmanagement für motivierte Mitarbeiter

0
111
janews/shutterstock.com

Insbesondere im E-Commerce oder auch in vielen anderen Bereichen haben Manager und Mitarbeiter immer sehr viel Stress. Die beruflichen Anforderungen steigen und der Leistungsdruck erhöht sich. Dabei treten zwei wesentliche Faktoren auf, die eine Belastung für die Mitarbeiter darstellen. Im E-Commerce wird sehr viel am PC gearbeitet. Bei der Bildschirmarbeit entsteht immer eine große Belastung für den Körper. Die Haltung ist zumeist etwas nach vorn über die Tastatur gebeugt. Das führt zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Zudem tritt eine Belastung für die Augen auf.

Ein weiteres Problem, das insbesondere Manager oder andere Mitarbeiter in Führungspositionen betrifft, ist der Stress. Dieser führt auf Dauer zu psychischen Belastungen bis hin zum Burn-out-Syndrom. Sowohl körperliche als auch psychische Belastungen führen oftmals zu längeren krankheitsbedingten Ausfällen. Das ist nicht nur für die betroffenen Mitarbeiter unangenehm, sondern es stellt auch eine große finanzielle Belastung für das Unternehmen dar. Aus diesen Gründen ist es wichtig, ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement zu etablieren.

Wie kann das betriebliche Gesundheitsmanagement aussehen?

Es gibt keine Standardlösung. Das Gesundheitsmanagement muss auf die jeweiligen betrieblichen Bedingungen aufgebaut werden. Zunächst muss geklärt werden, woran es im Betrieb noch hapert. Wichtige Themen sind:

  • Stress
  • Mobbing
  • Abfällige Bemerkungen von Vorgesetzten

Wird einem Mitarbeiter beispielsweise eine Aufgabe zugeteilt, die er gar nicht in der dafür vorgesehenen Zeit erledigen kann, entsteht schon ein enormer Stress. Noch schlimmer wird die Situation, wenn auch noch Mobbing oder dauernde abfällige Bemerkungen dazu kommen. Das hält kein Arbeitnehmer auf Dauer aus. Oftmals führt es zu Krankmeldungen oder sogar dazu, dass der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Bei Managern oder anderen Führungskräften ist es dann gar nicht immer so einfach, die Position neu zu besetzen.

Da viele dieser Probleme jedoch auf Missverständnisse basieren oder aufgrund mangelnder Kommunikation aufgetreten sind, erweisen sich regelmäßige Mitarbeitergespräche als erster großer Schritt in die richtige Richtung. Beispielsweise können Manager dafür sorgen, dass sich die Mitarbeiter auch untereinander gut verstehen und bereit sind zu kommunizieren.

Den Mitarbeitern entsprechende Angebote machen

Neben den Angeboten, regelmäßiger Mitarbeitergespräche stehen den Unternehmen noch weitere Möglichkeiten bezüglich eines erfolgreichen Gesundheitsmanagements zur Verfügung. In einigen Betrieben werden Fitnessräume eingerichtet, in denen die Mitarbeiter etwas für ihre körperliche Fitness tun können. Das funktioniert aber nur dann, wenn den Mitarbeitern auch die Möglichkeit gegeben wird, diese Angebote zu nutzen. Dazu ist es mitunter auch erforderlich, die Angestellten zur Nutzung der Angebote zu animieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine physiotherapeutische Fachkraft einzustellen.

Diese Fachkraft kann mit allen Mitarbeitern Übungen zum Ausgleich der sitzenden Tätigkeit durchführen. Mitunter wirken auch Nackenmassagen oder Auflockerungen der Schulterbereiche Wunder. In diesem Bereich gibt es sehr viele Möglichkeiten, für das Wohl der Angestellten zu sorgen.

Gesundheitsmanagement für kleinere Betriebe

In kleineren Betrieben ist es zumeist gar nicht möglich, Räume für die Fitness der Angestellten einzurichten oder Therapeuten einzustellen. Trotzdem gibt es für die Arbeitgeber Möglichkeiten, für die Gesundheit der Angestellten zu sorgen. Beispielsweise können Monatskarten für ein Fitnessstudio verschenkt werden. Es kann aber auch eine Karte für das Schwimmbad oder ein ähnliches Angebot sein. Wichtig ist es, dass die Angebote mit den Arbeitnehmern individuell abgesprochen werden. Sonst könnte es für den einen oder anderen Mitarbeiter als Nötigung empfunden werden, wenn er eine Karte für das Fitnessstudio oder Ähnliches vom Chef erhält. Ein Gutschein für die Teilnahme in einem Fitnessclub oder etwas Ähnliches ist bis zu einer Höhe von 44 Euro steuerfrei.

Geeignete Präventionsmaßnahmen ergreifen

Ein von oben verordnetes betriebliches Gesundheitsmanagement kommt nur dann bei den Mitarbeitern gut an, wenn es gemeinschaftlich vereinbart und in Einzelheiten besprochen wird. Es beginnt bereits mit der Prävention. Dazu gehören:

  • Stressmanagement
  • Coaching im Bereich der Gesundheit
  • Anleitungen und Anregungen zum körperlichen Ausgleich bieten

Zu einer erfolgreichen Prävention gehört in erster Linie, die Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass ihnen bestimmte Aktivitäten guttun. Es kann sich natürlich nicht jeder Arbeitgeber mit dieser Thematik auskennen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, Beratungsangebote, wie beispielsweise von Teamgesundheit.de anzunehmen.

Fazit

Ein ausgeklügeltes und individuell gestaltetes betriebliches Gesundheitsmanagement macht sich auf jeden Fall bezahlt. Sind die Mitarbeiter gesund und lernen auch, wie sie mit den arbeitstechnischen Belastungen besser umgehen können, dann sind sie sehr viel motivierter. Die Folge davon sind nicht nur weniger Fehltage, sondern auch eine verbesserte Leistung eines jeden Angestellten. Das kommt dann auf jeden Fall auch wieder dem Betrieb zugute.