Firmengründung im Ausland: Darauf sollten Unternehmer achten

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Eine Firma im Ausland zu gründen kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll und von Vorteil sein. Es bietet sich an, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen oder die Steuerlast zu reduzieren. Die damit verbundenen Gesetze, Regelungen und kulturellen Unterschiede bedürfen jedoch einer professionellen Beratung. Wichtig sind dabei neben dem Fachwissen auch die Erfahrung und die fortlaufende Anpassung an den sich verändernden Markt.

Grundlegende Entscheidungen treffen

Für die Gründung einer Firma, eine Tochtergesellschaft oder einer Niederlassung im Ausland sollte zunächst ein Land gewählt werden, das sich in Bezug auf die Regulierungen und Gesetze nah an Deutschland befindet. Eine Firmengründung in Frankreich bietet sich daher an, denn die Vorgaben unterscheiden sich nur minimal und die Steuerbelastung ist geringer. Hinzu kommen regionale, kommunale und nationale Zuschüsse und anderweitige Unterstützungen. Diese Erleichterungen können den Einstieg in dem neuen Land erheblich vereinfachen und sind somit auch für junge Unternehmen ein signifikanter Vorteil. Dennoch hängt der Erfolg von mehreren Faktoren ab und lässt sich nur zielgerichtet anstreben, wenn auch die jeweiligen Besonderheiten des Landes Berücksichtigung finden.

Das notwendige Wissen in Hinblick auf die rechtlichen Grundlagen sowie die kulturellen Gegebenheiten zu erlangen ist mit einem großen Aufwand verbunden und beinhaltet noch nicht die entsprechenden Erfahrungen, die oftmals einen Vorteil bedeuten und Probleme vermeiden können. Ob es sich um eine Firmengründung in Frankreich handelt oder ein anderes Land angestrebt wird, professionelle Beratung und Hilfe bei den Anfängen bietet sich in jedem Fall an. Diese sollte bereits bei der anfänglichen Planung in Anspruch genommen werden.

Von dem Finden des jeweiligen Standorts bis hin zur Auswahl des Personals werden die bestehenden Unterschiede so schon vor dem ersten offiziellen Arbeitstag mit einkalkuliert und so weit wie möglich genutzt. Das erspart Zeit, Geld und Aufwand. Probleme lassen sich dadurch ebenfalls bereits im Vorfeld vermeiden. Insbesondere kulturelle Gepflogenheiten lassen sich besser begreifen, verstehen und einfacher in die Planung einbeziehen, wenn sie aus erster Hand bezogen werden. Sich diese lediglich anzulesen kann hingegen für Missverständnisse, ungewollt unhöfliches Verhalten oder böse Überraschungen sorgen. Es empfiehlt sich daher, nicht nur für die sprachliche Hürde einen Dolmetscher an der Hand zu haben, der vermittelt und Verständnis absichert.

Ein umfassender Service ist die beste Wahl, da die Beratung hierbei gesammelt und abgestimmt erfolgt. Somit fallen keine Verzögerungen oder weiteren Aufgaben an, die durch mehrere Absprachen und die Zusammenarbeit verschiedener Stellen unweigerlich entstehen.

Die Vorteile einer Firmengründung im Ausland

Nicht nur in Frankreich kann die Firmengründung deutliche Vorteile mit sich bringen. Geringere Steuern, mehrere Fördermöglichkeiten und das Erschließen neuer Märkte sind überzeugende Gründe für diesen Schritt. Durch die Anpassung an die dortigen Zielgruppen lassen sich zudem Weiterentwicklungen und neue Potenziale entdecken, die auch auf dem heimischen Markt Anklang finden können und so eine Bereicherung auf mehreren Ebenen darstellen. Hinzu kommt die Flexibilität, die sich durch einen derartigen Service ergibt und die dabei hilft, wirtschaftlich Fuß im Ausland zu fassen.