Handelsfinanzierung im Fokus: Wann und für wen ist sie geeignet?

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Peshkova/shutterstock.com

Die Handelsfinanzierung oder auch das „Trade Finance“ ist eine Form der finanziellen Absicherung, welche beim grenzüberschreitenden Handel eine Rolle spielt. Ob dabei mit Dienstleistungen oder Waren gehandelt wird, spielt an sich keine Rolle. Eine Handelsfinanzierung ist grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn Unternehmen ein bereits funktionierendes Geschäftsmodell haben und höhere Volumina anstreben.

Durch eine maßgeschneiderte Vorfinanzierung ist es Firmen möglich, auf dem Markt in ein „neues Level vorzudringen“. Nicht ohne Grund gab es in der Vergangenheit bereits zahlreiche Unternehmen, die sich durch eine Handelsfinanzierung gegen ihre Konkurrenz durchsetzen konnten. Um das zu erreichen, sollte man sich jedoch näher mit der Materie befassen.

Voraussetzungen zur Bewilligung einer Handelsfinanzierung

Ob eine Handelsfinanzierung in Anspruch genommen werden kann, gehört zu den wichtigsten Fragen der Unternehmenswelt. An sich lässt sich sagen, dass eine entsprechende Finanzierung von Firmen aller Arten in Anspruch genommen werden kann. Es müssen jedoch einige Kriterien gegeben sein, damit eine Bewilligung möglich ist. Was für Kriterien das sind, hängt von dem jeweiligen Geldgeber ab.

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Marge des Geschäfts bei mindestens 10 % liegen sollte, das Unternehmen bereits zwei Jahre am Markt tätig sein muss und die Waren allein dem Weiterverkauf dienen und beispielsweise nicht zur Produktion oder Weiterverarbeitung genutzt werden. Wenn all diese Kriterien gegeben sind, dürfte einer Handelsfinanzierung nichts im Weg stehen. Eine entsprechende Finanzierung ist somit auch für Unternehmen im Bereich des E-Commerce geeignet.

Wie Unternehmen eine Handelsfinanzierung in Anspruch nehmen

Bevor Unternehmen eine Handelsfinanzierung beantragen, sollten sie erst einmal ihre Möglichkeiten prüfen. Dafür bietet sich ein Vergleich von Handelsfinanzierungen an. Glücklicherweise gibt es online einige Anbieter, die sich auf Finanzierungsangebote für Unternehmen spezialisiert haben. Solche ermöglichen nicht nur einen unkomplizierten Vergleich, sondern unterstützen beim gesamten Prozess. Ein gutes Beispiel für einen solchen Anbieter wäre Finanzierung.com.

Vorteile einer Handelsfinanzierung über Finanzierung.com

Wer eine Handelsfinanzierung in Anspruch nehmen möchte, kann das unter anderem über das Portal Finanzierung.com tun. Das geht mit einigen Vorteilen einher und einer der größten ist das geringe Risiko. Sollte kein Handel zustande kommen, fallen auch keine Gebühren an. Ein weiterer Vorzug sind die flexiblen Handelsbedingungen. Unternehmen können selbst entscheiden, wie viel Geld sie benötigen und über welchen Zeitraum sie es zurückzahlen möchten. Es lassen sich also die unterschiedlichsten wirtschaftlichen Vorhaben realisieren.

Durch ein großes Netzwerk an Finanzierungspartnern aus Banken, Family Offices und privaten Investoren liegen zudem zahlreiche Geldgeber vor. Nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass Finanzierung.com bereits Handelsfinanzierungen unterschiedlicher Größen vermittelt hat, darunter sowohl auf unternehmerischer als auch auf staatlich-institutioneller Ebene – ein Zeichen für Kredibilität.

Wann Unternehmen eine Handelsfinanzierung nutzen sollten

Pauschal lässt sich nur schwer beantworten, wann eine Handelsfinanzierung eine gute Option darstellt, da das von Unternehmen zu Unternehmen variiert. Es steht jedoch außer Frage, dass alle Firmen, die Produkte verkaufen, von einer entsprechenden Finanzierung profitieren können. Eine Handelsfinanzierung kann beispielsweise im Rahmen von Innovationsbemühungen des Unternehmens erfolgen. Sollte beispielsweise Interesse daran bestehen, einen neuen Markt zu erschließen, ist das mit hohen Kosten verbunden.

Nicht jedes Unternehmen ist in der Lage, diese Kosten zu tragen, was nicht selten dazu führt, dass gute Pläne auf Eis gelegt werden. Um solche Vorfälle zu vermeiden, bietet sich eine Handelsfinanzierung an, denn mit einer entsprechenden Finanzierung lassen sich selbst Handelsvolumina in Höhe von mehreren Hunderttausend oder gar Millionen Euro realisieren. Das kann ein Unternehmen im Optimalfall an die Marktspitze katapultieren.

Blockchain-Technologie könnte die Handelsfinanzierung revolutionieren

Bisweilen spielt die Blockchain-Technologie bei Handelsfinanzierungen noch keine allzu große Rolle, aber das könnte sich in Zukunft ändern. Diesbezüglich gilt es insbesondere das Potenzial von Smart Contracts zu nennen. Nicht selten kommt es vor, dass Firmen bestimmte Waren importieren möchten, aber mit der Zahlung zögern, da sie erst besagte Waren erhalten möchten. Sollte auch der umgekehrte Fall gegeben sein, kann das schnell zu einem Problem werden. Dieses Problem lässt sich durch digitale Verträge lösen, da sich solche erst dann erfüllen, wenn bestimmte Bedingungen gegeben sind.

Dieses Konzept lässt sich auch in Zusammenhang mit einer Handelsfinanzierung nutzen. So kann man beispielsweise festlegen, dass ein Unternehmen nur dann Gebühren zahlt, wenn das geplante Handelsgeschäft Erfolg hatte. Auf diese Weise lässt sich nicht nur die Effizienz steigen, sondern es können auch Kosten gespart werden.

Für wen sich eine Handelsfinanzierung eignet

Damit eine Handelsfinanzierung bewilligt wird, muss es sich um eine gewisse Summe handeln und prinzipiell sollte der Kreditrahmen mindestens 500.000 Euro betragen. Damit fällt diese Option zumindest für kleine Unternehmen weg. Anders sieht die Situation bei mittelständischen oder großen Firmen aus. Solche können definitiv von einer Handelsfinanzierung profitieren, wenn sie eine größere Menge von Waren kaufen und weiterverkaufen möchten.

Neben Unternehmen sind Handelsfinanzierungen auch für staatliche Institutionen interessant. Gerade in Krisenzeiten kommt es häufig vor, dass staatliche Institutionen eine größere Menge an Waren einkaufen und dafür kurzfristig finanzielle Mittel benötigen. Diese Mittel werden häufig durch eine Handelsfinanzierung zur Verfügung gestellt.