IT-Sicherheit im Unternehmen: Mit VPN im Homeoffice

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NicoElNino/shutterstock.com

Cyberkriminalität ist eine allgegenwärtige Bedrohung für alle Nutzer des Internets. Weder Privatpersonen noch Unternehmen sind von Phishing oder Hacker-Angriffen ausgenommen. Die Zahl der erfolgreichen Taten ist aktuell etwas rückläufig. Die möglichen Schäden, die durch einen erfolgreichen Angriff entstehen können, sind jedoch so hoch, dass die Situation alles andere als entspannt ist.

Für die IT-Abteilungen in Unternehmen hat sich durch die Arbeit im Homeoffice oder remote Sicherheit zu einer echten Herausforderung entwickelt. Die Zugriffe von außen auf das interne Netzwerk lassen sich nur schwer kontrollieren. Eine Lösung ist die Nutzung von VPN. Das virtuelle private Netzwerk baut einen Tunnel direkt zum Unternehmensnetzwerk auf. Avira Phantom VPN ist eine kostenlose Anwendung, die den Beschäftigten im Homeoffice einen sicheren Zutritt zum Firmennetzwerk ermöglicht. Die Datenübertragung zwischen dem Endgerät und dem Netzwerk erfolgt über einen geschützten Tunnel und ist vor den Blicken Unbefugter abgeschirmt.

Wie hoch ist die Sicherheit bei VPN?

Technisch ist ein VPN eine Verbindung, die einen zuverlässigen Schutz bietet. Im Unternehmensalltag zeigen sich allerdings Probleme, die der Situation der vergangenen Jahre geschuldet sind. Mit dem pandemiebedingten Schnellstart des Homeoffice galt die oberste Priorität, dass das Alltagsgeschäft und der normale Betrieb aufrechterhalten bleiben. Es wurden Maßnahmen ergriffen und Zugriffe gewährt, die unter normalen Zuständen nicht durch die Sicherheitsschranken des Unternehmens gekommen wären.

In vielen Unternehmen sind daher nicht ausreichend Lizenzen für alle Beschäftigten vorhanden, die nicht dauerhaft vor Ort arbeiten. Hinzukommt, dass viele Beschäftigte technisch nicht für die Arbeit aus dem heimischen Büro ausgestattet waren. Es wurden daher private Endgeräte für den Zugriff auf das Firmennetzwerk gestattet und diese Vorgehensweise ist eine offene Tür für Hacker. Jetzt ist Zeit aufzuräumen und VPN mit höchster Effizienz ins Unternehmen zu integrieren.

Privates und Geschäftliches trennen

Nicht firmeneigenen PCs und Laptops stellen eine Sicherheitslücke für das Unternehmensnetzwerk dar. Es ist daher wichtig, alle Beschäftigten mit Firmeneigentum auszustatten und diese nur für die berufliche Nutzung freizugeben. Mit der richtigen Konfiguration ist das Öffnen von Schadsoftware nicht möglich und das Eindringen ins Firmennetzwerk wird unterbunden. Experten sehen im Misstrauen gegenüber jedem fremden Gerät und Nutzer im Netzwerk einen hohen Schutz. Die Anmeldung im Netz sollte daher nur über ein durchdachtes Authentifizierungssystem erfolgen. Neben Nutzername und Passwort bietet ein zusätzlicher Code einen hohen Schutz.

VPN für unterwegs

Sicherheit sollte auch außerhalb von Büro und Homeoffice ein wichtiges Thema sein. Im Zug, am Flughafen oder in einem Café ist ein sicherer Zugang zum Unternehmensnetzwerk wichtig. Viele öffentliche Netzwerke sind unsicher und die Übertragung von schädlicher Software ist möglich. VPN schafft unabhängig vom Standort eine sichere Verbindung ins Firmennetzwerk und schützt sensible Daten vor den Blicken von Kriminellen. Geschäftsreisende können insbesondere in Ländern mit Begrenzungen des Internets problemlos den VPN-Tunnel nutzen.