Lockerungen in Aussicht: Bleibt der Camping-Trend trotzdem?

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tontonn/shutterstock.com

Mit den neuerlichen Lockerungen der Corona-Maßnahmen steigt bei vielen Menschen auch die Lust auf das Reisen. Ein richtiger Sommerurlaub wird jedoch in weiten Teilen noch nicht möglich sein. Dadurch werden auch 2021 wieder viele Menschen auf das Camping ausweichen – mit Folgen für den Online-Handel.

Die Branche boomt

Schon seit dem vergangenen Sommer profitieren Anbieter von Camping-Equipment enorm von der veränderten Lage. Urlaube im Ausland sind bis auf weiteres nicht möglich, im Inland lockt jedoch das Abenteuer: Campingplätze und Zeltplätze sind 2020 schon frühzeitig ausgebucht gewesen. Und wer sich erst einmal ein Zelt besorgen wollte, konnte zwischenzeitlich ganz schön alt aussehen. Entsprechendes Equipment war an den üblichen Anlaufstellen nur noch schwer zu bekommen. Glücklicherweise haben sich die Händler aber relativ schnell auf die gestiegene Nachfrage eingestellt und haben auch in diesem Jahr Angebote für alle Budgets vorrätig – einer der führenden Anbieter ist Schlanser.de.

Noch fehlen detaillierte Daten darüber, ob die Corona-Pandemie allein verantwortlich für den Camping-Boom ist. Aber vieles deutet darauf hin. Auch in den Jahren zuvor war zumindest in Deutschland das Camping ungebrochen beliebt. Eigentlich eine bemerkenswerte Entwicklung: Sind wir nicht von Jahr zu Jahr alle immer ein wenig Komfort gewöhnt? Warum entscheiden sich manche Menschen dann dazu, auf diesen Komfort bewusst zu verzichten? Der Branche kann es im Prinzip gleich sein: Sie freut sich über gesunde Absätze.

Warum ist Campingurlaub so angesagt?

Wer jedoch die Kundenpsychologie hinter dem Trend verstehen will, muss in sich gehen: Was fasziniert am Camping? Viele Camper würden wohl sagen, dass gerade der fehlende Komfort dafür sorgt, dass man sich die wenigen selbst erarbeiteten Annehmlichkeiten auch wirklich verdient hat und sie daher ganz anders genießen kann. Wer ein großes Zelt selbst aufgebaut hat, der freut sich, wenn er darin eine gute Nacht hatte. Wer in der Lage war, mit Campingkoch-Equipment ein solides Essen zu kochen, der kann zurecht stolz darauf sein.

Aber auch das Abenteuer lockt uns. Bei einem Campingurlaub lässt sich vieles schlecht vorhersehen. Das Wetter kann einen massiven Einfluss darauf haben, wie sich der weitere Tag oder gar der ganze Urlaub gestaltet. Hier ist Improvisationskunst gefragt. Das ist nicht für jeden etwas. Wer jedoch seinen Alltag als sehr geregelt und eintönig wahrnimmt, für den kann das Campen eine willkommene Abwechslung darstellen.

Camping wird auch weiterhin ein großer Bestandteil des Tourismus bleiben, insbesondere des inländischen. Das hat nicht nur die gegenwärtige Krise gezeigt – das belegen auch die Statistiken der vergangenen Jahre. Wer es geschickt anstellt und mit Fachwissen und guten Angeboten überzeugen kann, der darf auf viele treue Kunden hoffen – auch im Jahr 2022.