Mit Full-Service-eCommerce Plattformen im Online-Handel erfolgreich sein

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Kriang kan/shutterstock.com

Der Bereich eCommerce ist aus der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie als einer der Wirtschaftszweige hervorgegangen, der am meisten profitiert hat. Zieht man den Offline-Handel mit seinem Konzept stationärer Ladengeschäfte als Vergleichsgrößer heran, muss postuliert werden, dass der Offline-Handel zu den Verlierern gehört und sich die Frage stellt, ob der stationäre Handel ein Konzept der Zukunft sein kann. Um ihre Marktposition zu behaupten oder sogar auszubauen, suchen schon bestehende eCommerce-Brands Wege, die für sie so wichtige Performance stetig zu verbessern.

Prognose – eCommerce verzeichnet Zuwächse auf allen Ebenen

Digitalisierung, Automatisierung und Kundenverhalten: Die Corona-Krise und die mit ihr verbundenen Beschränkungen haben dem Online-Handel enorme Umsatzsteigerungen beschert und Prognosen gehen davon aus, dass sich dies fortsetzen wird. 2021 standen für den deutschen B2C-E-Commerce 86,7 Milliarden Euro in den Büchern. Für 2022 erwarten Fachleute einen Gesamtumsatz von etwa 126,2 Milliarden Euro und im Jahr 2025 sollen es sogar 168,5 Milliarden Euro sein. Mit diesen erwarteten Umsätzen gehen auch steigende Nutzerzahlen (ca. 68,4 Millionen), Penetrationsraten (etwa 81,9 Prozent) und Erlöse pro Nutzer (ca. 1.880 Euro) einher.

So beeindruckend diese Zahlen sind, so hart müssen sie aber auch erkämpft werden. Die größten Herausforderungen sind ein dichter werdender Wettbewerb sowie ein zunehmend komplexerer eCommerce-Markt. Aus diesen Gründen suchen bereits etablierte eCommerce-Brands nach Optimierungsmöglichkeiten. Sie brauchen innovative Lösungen, mit denen sie  noch erfolgreicher performen, die eigene Marke gegenüber möglichen Mitbewerbern noch stärker hervorheben und ihre Services für die Kunden weiter optimieren können.

Eine ideale Lösung sind Full-Service-eCommerce Plattformen. Sie versetzen Unternehmen in die Lage, mithilfe von Tools die wichtigsten Kennzahlen zu überwachen und so ihre Geschäftsabläufe und Prozesse noch effizienter und erfolgreicher zu steuern.

Full-Service-eCommerce Plattform helfen mit ihren Tools bei der Skalierung

Auch für etablierte eCommerce-Brands ergeben sich aus dem immer größeren und komplexeren Markt große Herausforderungen. Die bereits erarbeitete Marktposition muss nicht nur gehalten werden, sie sollte sich möglichst verbessern. Auch Kundinnen und Kunden werden zu einer Herausforderung, denn sie stellen heute andere Anforderungen an einen Online-Shop, als dies noch vor drei oder vier Jahren der Fall war. Heute stehen Sicherheit bzw. Datensicherheit, Zeiteffizienz und Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund.

Weil der Weg zum Erfolg für eine Marke nur über die Erfüllung dieser Anforderungen führt, wurden Full-Service-eCommerce Plattformen wie das im Jahr 2016 gegründete Osnabrücker Start-Up AMZSCALE entwickelt. Auf dieser Plattform finden Unternehmen zahlreiche Tools, die sich einzeln verwenden lassen, die aber auch als Gesamtpaket zur Verfügung stehen.

Zu den wesentlichen Kennzahlen jedes Unternehmens zählen die Kosten und der Umsatz. Der Einsatz von Tools kann dafür sorgen, dass ein Unternehmen dazu in der Lage ist, seine Logistikkosten um bis zu 25 Prozent zu reduzieren und einen zusätzlichen Umsatz von bis zu 40 Prozent zu generieren. Wichtige, von entsprechenden Tools umsetzbare Maßnahmen zur Realisierung solcher Ziele lauten beispielsweise Internationalisierung und EU-Expansion. Ein Tool kann zudem verhindern, dass es zu nicht lieferbaren „Out-of-Stock”-Produkten kommt. Auf diese Weise lässt sich der realisierte Profit um 20 Prozent in die Höhe treiben.

Maurice Glißmann, Gründer von AMZSCALE sagt zu den Zielen des Unternehmens: „Unsere Mission ist es, erfolgreiche Marken für den Onlinehandel aufzubauen und diese in größtmöglicher Geschwindigkeit weiterzuentwickeln. Unternehmern, die im Online-Business erfolgreich sein wollen, bieten wir dabei einen Rundum-Service – von der Produktidee über die Warenbeschaffung bis hin zu Vermarktung, Rechts-, Steuer-, Internationalisierungs- und Finanzierungsfragen übernehmen wir alles.“

Die Besonderheit besteht trotz der vom Gründer beschriebenen Mission aber darin, dass die einzelnen Tools bestimmte Bereiche abdecken, in denen ein Unternehmen z. B. aktuell hinterherhinkt. Hier macht es sich bezahlt, wenn man die Tools auch einzeln buchen kann und nicht gleich ein Gesamtpaket erwerben muss.

Überwachung und Darstellung wichtiger KPI’s – Dashboards

Um sich als eCommerce Brand erfolgreich am Markt zu behaupten und weiter erfolgreich zu wachsen, ist es notwendig, die wichtigsten KPI’s (Key Performance Indicator) des eigenen Unternehmens im Blick behalten kontinuierlich zu überwachen, für eine effiziente Steuerung zu sorgen und die verschiedenen Kennzahlen an jeweils neue Situationen anzupassen. Full-Service-eCommerce Plattformen stellen dafür Dashboards zur Verfügung, mit deren Hilfe man alle relevanten Kennzahlen überwachen kann.

Zu den wichtigsten Leistungskennzahlen im eCommerce gehören beispielsweise die Anzahl eingehender Orders, die Product & Advertising costs (also Produkt- und Werbekosten), die Reimbursement costs (Erstattungskosten), Kredite (credits) für Rabatte, defekte Produkte usw. sowie die sales tax (Mehrwertsteuern).

Neben dem gerade beschriebenen Profit-Dashboard zählen zu den wichtigsten Tools einer Full-Service-eCommerce Plattform noch Tools zur Überwachung, Steuerung und Anpassung der Bereiche Order- und PPC-Management, Logistik, Rückerstattungen, Compliance-Check sowie Qualitätsmanagement. Darüber hinaus sollte eine Full-Service-eCommerce Plattform sogenannte OEM-Zugänge zur Verfügung stellen. Über sie lässt sich eine automatische Erstellung von Komplementärprodukten realisieren. Solche Produkte dienen der Produktdiversifizierung und der Erweiterung des Portfolios.

Anhand der gewonnenen Informationen zu wesentlichen Kennzahlen lassen sich sämtliche Geschäftsabläufe nicht nur kontrollieren. Auch ein Gegensteuern ist möglich, sobald einzelne Kennzahlen vom Standard abweichen und auf mögliche Problemstellungen hinweisen. Für schon am Markt aktive eCommerce Brands kann eine Full-Service-eCommerce Plattform also hilfreich sein, die Performance der Website bzw. des Online-Shops so zu optimieren, dass die Marke noch erfolgreicher wird.