Die neue Indexordnung – Was bedeutet Sie für ETFs?

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Die deutsche Börse, mit Sitz in Frankfurt am Main, hat am 18. Mai diesen Jahres bekannt gegeben, dass ihre Indexordnung im Spätsommer geändert werden soll. Die neuen Änderungen werden im September in Kraft treten. Desweiteren sollen am 18. Juni diesen Jahres sogenannte Schattenindizes eingesetzt werden, um die ab September gültige Struktur schon einmal im Voraus abzubilden.

Doch was besagt die neue Indexordnung der deutschen Börse? Welche Änderungen wird es ab dem 24. September geben und was bedeutet sie für sogenannte ETFs?

Was besagt die neue Indexordnung der deutschen Börse? Was soll sich ändern?

Die neue Indexverordnung der deutschen Börse besagt beispielsweise, dass es keine Kategorisierung nach Tech und Classic mehr geben wird. Desweiteren wird es eine Vergrößerung des MDAX und SDAX geben. Während der MDAX auf von 50 auf 60 Werte vergrößert wird, wird der SDAX von 60 auf 70 Werte hoch geschraubt. Die neue Methodik wird ab dem 24. September diesen Jahres (2018) in den Indizes in Kraft treten. Zudem soll der TecDax neu in die Indexwelt einbezogen werden.

Was bedeutet die neue Indexordnung der deutschen Börse für ETFs?

Die Bedeutung der neuen Indexverordnung für ETFs ist zum Beispiel, dass sich die Zusammensetzung der ETFs verändert. Dies geschieht durch die vorher beschriebene Vergrößerung der MDAX und SDAX auf 60 beziehungsweise die Vergrößerung des SDAX auf 70 Werte. Die Veränderung der Zusammensetzung der ETFs in Bezug auf eine der betroffenen Indizes heißt, dass das Verhätnis mancher Anleger an TechFirmen stark ansteigt, während bei anderen DAX-Unternehmen im Depot auftauchen.

Desweiteren werden die TecDAX- Gesellschaften, je nach Börsenwert, sowohl im MDAX, als auch im SDAX zu finden sein. Die Zusammensetzung von DAX-ETFs wird sich jedoch, zumindest zunächst, noch nicht verändern, da keines der bisher eingeschriebenen Unternehmen momentan groß genug ist, um den Aufstieg in diesen Index zu schaffen.