Ergonomische Arbeitsplätze: Tipps zur Vorbeugung von Rückenschmerzen & Co.

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Katarzyna Białasiewicz/123rf.com

Wir alle wissen, dass Bildschirmarbeit nicht wirklich gesund ist. Sie ist schlecht für den Rücken und die Augen, später können sich die Symptome auch auf den Kopf auswirken. Zumindest an einer Stellschraube kann man aber buchstäblich ein wenig drehen: Nämlich am Bürostuhl.

Ein guter Bürostuhl erleichtert das Arbeiten vor dem Bildschirm

Besonders schädlich für den Rücken, die Schultern, den Nacken und schlussendlich auch für die Konzentration ist bei der Büroarbeit das lange Sitzen. Oft merken wir gar nicht, wie viel Zeit wir tatsächlich im Sitzen verbringen. Ärzte empfehlen, dass man mindestens aller 20 bis 30 Minuten eine kleine Pause einlegt und seine Sitzhaltung ändert, aufsteht oder ähnliches. Wer aber wirklich in eine Aufgabe verbissen ist, verbringt zum Teil Stunden in der immer gleichen Position vor dem Bildschirm. Das ist Gift für das Skelett. Hier helfen ergonomische Arbeitsplätze und Arbeitsstühle. KAISER+KRAFT ist in dem Bereich sehr gut aufgestellt und hat eine große Anzahl verschiedener Modelle im Sortiment.

Schon ein einfacher Arbeitshocker mit großer Bewegungsfreiheit kann den Arbeitenden dazu zwingen, eine aufrechte Sitzposition einzunehmen. Außerdem ermöglicht er mehr Dynamik beim Arbeiten. Auf einem Hocker kann man sich leichter drehen, neigen oder von Stelle zu Stelle bewegen. Das sorgt für eine deutlich weniger starre Sitzhaltung und mehr Bewegung sowie eine bessere Durchblutung.

Steharbeitsplätze für noch mehr rückenfreundliches Arbeiten

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, besorgt sich im Fachhandel einen Steharbeitsplatz, etwa einen verstellbaren Schreibtisch. Diese Schreibtische können meist mit einer mechanischen Vorrichtung nach oben und unten gekurbelt werden. Damit ermöglichen sie einen Wechsel von der sitzenden in die stehende Position. Es kommt bei Steharbeitsplätzen weniger darauf an, dass man die ganze Zeit im Stehen verbringt, als dass man seine Position regelmäßig wechselt. Stehen ist anstrengender und verbraucht mehr Energie, außerdem fordert es die Rückenmuskulatur stärker heraus.

Wer häufiger auf Arbeit steht, stärkt seine Muskeln und gewinnt langfristig eine stabilere Haltung. Zudem fördert der Wechsel zwischen Stehen und Sitzen die Durchblutung – auch des Gehirns. Es ist daher kein Wunder, dass Menschen, die häufiger im Stehen arbeiten, von einer besseren Konzentrationsfähigkeit berichten. Der Wechsel vom Sitzen ins Stehen kann auch gezielt eingesetzt werden, um akuter Müdigkeit entgegenzuwirken. Langes Sitzen lässt den Blutdruck sinken und mach damit müde. Wer einmal aufsteht, wird wieder wacher.

Mehr Bewegung am Arbeitsplatz ist gut für Kopf und Herz

Insgesamt kann man es nur befürworten, wenn Arbeitsplätze dynamischer gestaltet werden. Ein Großteil aller Zivilisationskrankheiten, vom Herzinfarkt bis zu den Rückenproblemen, lassen sich auf langjähriges, starres Arbeiten im Sitzen zurückführen. Mehr Dynamik am Schreibtisch kann dabei helfen, solche Krankheiten zu verhindern und langfristig ein gesünderes Arbeiten zu ermöglichen. Das sollte sowohl im Interesse von Arbeitnehmern als auch von Arbeitgebern sein.