NFC-Kreditkarten: Kontaktloses Bezahlen mit hohem Sicherheitsstandard

0
506
Production Perig/shutterstock.com

NFC ist ein Begriff, den man bereits aus der Welt der Smartphones kennt und der inzwischen immer mehr Verbreitung bei Bezahlvorgängen finden. Die Datenübertragung per Funktechnik ermöglicht beispielsweise das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarten. Wir haben uns die Funktionsweise und die Vorteile der NFC-Kreditkarten für Konsumenten genauer angesehen.

Was ist eine NFC-Kreditkarte?

Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication und beschreibt die Technologie, welche in den modernen NFC-Kreditkarten verwendet wird. Hierbei handelt es sich um einen Übertragungsstandard für Daten, der mittels elektromagnetischer Wellen funktioniert. Darüber lassen sich Daten kontaktlos zwischen einer Kreditkarte und einem Kassensystem austauschen. Das Einstecken der Karte in ein Gerät, die Eingabe einer PIN oder eine Unterschrift sind hiermit nicht mehr erforderlich, wodurch der Bezahlvorgang für Kunden deutlich vereinfacht und beschleunigt wird. Die Übermittlung der für eine Zahlung relevanten Daten erfolgt nur auf eine sehr geringe Entfernung von etwa vier Zentimetern.

Aufgrund dieser hohen Sicherheitsstandards eignet sich eine NFC-Kreditkarte daher sehr gut als Zahlungsmittel. Bekannt ist die NFC-Technologie auch von Smartphones, die die Datenübertragung per Funk für die Übermittlung von Bildern an andere Geräte, Musik an einen externen Lautsprecher oder ebenfalls für Bezahlvorgänge nutzen. Inzwischen setzt sich die Near Field Communication auch bei Kreditkarten immer mehr durch. Banken ermöglichen ihren Kunden dadurch die vereinfachte, kontaktlose Bezahlung per Kreditkarte an vielen Verkaufsstellen.

Warum ist eine Kreditkarte mit NFC-Chip praktisch?

Ein wichtiger Vorteil für Verbraucher ergibt sich aus der unkomplizierten Handhabung der NFC-Kreditkarte. Sie wird beim Einkauf für wenige Sekunden vor das Lesegerät an der Kasse gehalten und sobald die Zahlung erfolgt ist, erscheint ein optisches oder akustisches Signal. Das beschleunigt den Bezahlvorgang im Vergleich zur Zahlung mit Bargeld oder der klassischen EC-Karte ohne NFC-Technologie. Außerdem findet keine Berührung zwischen Kunde und Kassensystem statt, was gerade im Hinblick auf die Verbreitung von Viren oder Bakterien ein großer Vorteil ist.

Zudem verhindert diese Technologie, dass eine Kreditkarte versehentlich im Lesegerät vergessen wird und später aufwändig wieder neu beschafft werden muss. Der Verbraucher gibt seine Karte während des Bezahlvorgangs nicht aus der Hand.

Wo kann man mit der NFC-Kreditkarte bezahlen?

Um mit einer NFC-Kreditkarte Zahlungen zu tätigen, muss das Kassensystem ebenfalls mit der NFC-Technologie ausgestattet sein. Hierauf weist ein kleines, wellenförmiges Symbol an der Kasse oder dem Lesegerät für Karten hin. Immer mehr Geschäfte und Unternehmen rüsten ihre Kassentechnik hierhin gehend auf und bieten ihren Kunden die kontaktlose Bezahlung mittels NFC an. Vor allem Supermarktketten, Drogerien, Tankstellen und viele Geschäfte des Einzelhandels unterstützen diese Zahlungsart bereits. Das gilt übrigens nicht nur für Deutschland. Die NFC-Technologie ist europaweit verbreitet und wird auch in anderen Teilen der Welt zum immer wichtigeren Standard für Bezahlvorgänge.