Online Arbitrage auf Amazon: Mit neuem Business durchstarten

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Blue Planet Studio/shutterstock.com

Der Onlinehandel boomt und das in allen Bereichen. Mit ein paar Tausend Euro kann man im Bereich Online Arbitrage auf Amazon loslegen und sein neues Business dann schrittweise vergrößeren – das ist im Vergleich zu Private Label deutlich günstiger und risikofreier. Wir stellen diese Form des Warenverkaufs in unserem Ratgeber genauer vor.

Was ist Online Arbitrage auf Amazon?

Der Begriff Online Arbitrage bezeichnet den Wiederverkauf von Handelsware, welche vom Verkäufer jedoch nicht aus dem Großhandel bezogen, sondern meistens in anderen Onlineshops eingekauft wird. Der Gewinn bei Online Arbitrage stammt aus der Differenz von Einkaufspreis und Verkaufspreis nach Abzug von Gebühren und Steuern. Meistens setzen Händler bei diesem Geschäftsmodell auf bekannte und stark nachgefragte Markenprodukte, bei denen sie die Kundennachfrage genau kalkulieren können. Dienstleister für Online Arbitrage können zudem eine wichtige Unterstützung sein, wenn man in diesem Business Fuß fassen und teure Anfängerfehler vermeiden möchte.

In den USA und Kanada ist Online Arbitrage bereits ein großes Thema und viele Verkäufer profitieren von diesem Geschäftsmodell, welches sie wahlweise als zweites Standbein für ein Einkommen nutzen oder als alleinige Erwerbsquelle betreiben. Der deutsche Markt hängt hier jedoch noch etwas hinterher. Allerdings zeigt sich auch in Deutschland ein Wachstumstrend, welcher nicht zuletzt vom gestiegenen Umsatz beim Onlineshopping durch die Coronapandemie angeheizt wird.

Welche Vorteile bietet Online Arbitrage?

Um zu verstehen, warum Online Arbitrage auf Amazon ein so interessantes Geschäftsmodell ist, sollte man sich die Vorteile genauer ansehen. Einerseits ist der Einstieg in den Weiterverkauf von Handelswaren hier unkompliziert möglich und bedarf weder umfangreicher Erfahrung noch eines großen Startkapitals. Während man eigene Produkte aufwändig vermarkten muss, profitiert man bei Online Arbitrage davon, dass die angebotenen Markenwaren bereits eine hohe Bekanntheit haben und sich die Nachfrage gut kalkulieren lässt.

Eigene Listings sind für Online Arbitrage Händler auf Amazon nicht notwendig, da sie sich ganz legal an bereits vorhandene Listings anhängen können. Mit dem Begriff Listing ist das Einstellen eines Produkts auf dem Amazon Marketplace gemeint. Würde man solche Listings selbst erstellen, müssten professionelle Produktfotos angefertigt und ansprechende, verkaufsfördernde Produkttexte verfasst werden. Bei Online Arbitrage auf Amazon entfällt all das und Einsteiger können direkt mit dem Verkauf beginnen.

Der Einstieg ist außerdem schon mit kleinem Investment möglich, wenn man sich langsam in das neue Business einarbeiten möchte. Mit wenigen hundert Euro Kapital kann man im Bereich Online Arbitrage auf Amazon loslegen und sein neues Business dann schrittweise vergrößern. Ein weiterer Vorteil ist das gestreute Risiko, denn bei Online Arbitrage setzt man auf mehrere Produkte. Sollte sich wider erwartend ein Artikel als Ladenhüter herausstellen und die Nachfrage rapide sinken, wird der dadurch entstehende Verlust schnell durch andere Waren ausgeglichen. Außerdem ist dieses Geschäftsmodell dank der immensen Bandbreite von Produkten sehr schnell skalierbar.