Optionsscheine: So verdient man Geld an der Börse

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JomNicha/shutterstock.com

Seit dem Corona-Crash der Börse im März 2020 zeigt sich ein neuer Trend auf dem Markt: Die wachsende Nachfrage nach Optionsscheinen. Was genau sich dahinter verbirgt, worauf man beim Traden achten sollte und wie der Einstieg in den Handel mit Optionsscheinen gelingt, das erfährt man hier.

Was sind Optionsscheine und welche Vorteile haben sie?

Ausgelöst vom Corona-Crash der Börse im März letzten Jahres kommt es bis heute zu starken täglichen Schwankungen. Genau dieses Tagesschwankungen machen das Traden von Optionsscheinen für Anleger attraktiv. Vor allem die vielen neuen, jungen Anleger setzen auf diese Form des Tradens. Optionsscheine sind Rechte, etwas zu kaufen oder zu verkaufen. Sie gehören zu den klassischen Hebelprodukten und sind in der Regel günstiger als der Kauf von Aktien. Außerdem ist es im Vergleich zum Direktinvestment in einen Basiswert mit Optionsscheinen schon bei kleinem Kapitaleinsatz möglich, einen großen Kapitalgewinn zu erzielen.

Um welche Basiswerte es sich bei Optionsscheinen handelt, kann stark variieren und reicht von Aktien bis hin zu klassischen Rohstoffen wie Öl und Gold. Die Anbieter solcher Optionsscheine werden als Emittenten bezeichnet. Sie haben verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise das Angebot von Optionsscheinen mit Hebel. Das bedeutet, dass beim Anstieg des Basiswerts der Wert des Optionsscheins um ein Vielfaches steigt. In unserem Beispiel nehmen wir an, dass der Basiswert um zehn Prozent steigt. Bei einem Optionsschein mit dreifachem Hebel würde dessen Wert folglich um 30 Prozent steigen. Daraus ergeben sich attraktive Möglichkeiten für Trader.

Call- und Put-Optionsscheine

Grundsätzlich lassen sich Call-Optionsscheine und Put-Optionsscheine unterscheiden. Bei den so genannten Call-Optionsscheinen profitieren Anleger von einer positiven Kursentwicklung. Beim Traden von Put-Optionsscheinen spekuliert ein Anleger hingegen auf einen fallenden Kurs. In beiden Fällen ist zu berücksichtigen, dass kürzere Restlaufzeiten ein höheres Risiko für den Anleger und gleichzeitig größere Ertragsmöglichkeiten bedeuten.

So gelingt der Einstieg in den Handel mit Optionsscheinen

Die Anzahl der Optionsscheine und Emittenten auf dem Markt ist groß und für viele Einsteiger zunächst undurchsichtig. Bevor man tatsächlich in den Handel einsteigt, sollte man sich daher einen fundierten Überblick verschaffen. Schließlich sollen Optionsscheine nicht nur für Emittenten lukrativ sein, sondern das eigene Vermögen vergrößern. Hilfreich bei der Auswahl attraktiver Optionsscheine sind die fundierten Analysen und Bewertungen in Börsenbriefen.

Die Redakteure bekannter Finanzzeitschriften wie Die Termin-Börse, TB-Daily und Optionssschein Trader sind Experten ihres Fachs und liefern Lesern fundierte Einschätzungen zu den Chancen unterschiedlicher Optionsscheine. Beim IBM SPSS Spezialist Bücker GmbH sind einzelne Ausgaben der genannten Zeitschriften als PDF erhältlich, was den teuren und bindenden Abschluss eines Abos erspart. Auf diese Weise erhält man schnell einen ersten Eindruck vom Handel mit Optionsscheinen und kann die Tipps der darin zu Wort kommenden Experten direkt in der Praxis überprüfen.