Professionelle Industriemontage: Reparatur, Verlagerung, Maschinenwartung & Co.

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fuyu liu/shutterstock.com

Mit dem passenden Zubehör lassen sich zu Hause viele Arbeiten so erledigen, wie sie auch der Profi in der Industriemontage durchführt. Dabei geht es durch den Einsatz verschiedenster Materialien vor allem um ein möglichst effizientes Arbeiten mit geringen Materialkosten. Viele Firmen aus der Industriemontage haben den internationalen Bedarf an funktionalen Arbeitsmaterialien erkannt und stellen ihre Website in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

Lesen Sie hier, warum sich das im Einzelfall besonders lohnen kann! Zur Industriemontage zählt nicht nur das fachkundige Zusammenfügen unterschiedlicher Bauteile. Gleichwohl können diese demontiert werden, auch das Zerlegen ganzen Maschinen gelingt einem Industriemonteur problemlos. Am häufigsten werden die Fachleute zu Wartungsarbeiten gerufen, deren Intervall gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei einer Maschinenwartung geht es darum, eventuelle Defekte zügig zu erkennen und durch eine fachmännische Reparatur vor Ausfällen oder Schäden schützen zu können. Nicht selten muss ein Monteur aus der Industrie ganze Anlagen abbauen und an einem anderen Standort wieder aufbauen, diese also verlagern.

Die Beschaffenheit verschiedener Oberflächen spielt in der Industrie eine besondere Rolle

Nicht immer ist es gewollt oder sinnvoll, möglichst glatte Oberflächen zu produzieren. Gerade bei rauen Oberflächen kann eine Veredelung mit Lacken oder anderen Farben aber schwierig werden, denn auf unebenen Ober- oder Außenseiten ist die Haftung nicht optimal. Für das Zusammenfügen unterschiedlicher Bauteile für Maschinen oder andere Industriegüter werden daher spezielle Kleber benötigt. Um eine raue Oberfläche zu verkleben, kann zum Beispiel ein beidseitig haftbares Klebeband verwendet werden.

Dieses bietet den großen Vorteil, dass die Unebenheiten durch den Kunststoff im Klebeband ausgeglichen werden, sodass es zu einem guten Halt kommt. Wird ein Flüssigkleber verwendet, können immer wieder Luftblasen auf rauen Oberflächen entstehen, was eine dauerhafte Verbindung in vielen Fällen unmöglich macht.

Der 3D-Druck hält Einzug in die Industrie und erspart eine Menge an Montagearbeiten

Auch bei der additiven Fertigung, die im industriellen Bereich eher weniger mit Kunststoffen wie von Hobbyanwendern, sondern vielmehr mit Keramik- oder Metallpulvern zum Einsatz kommt, gibt es verschiedene Oberflächenbeschaffenheiten. Diese lassen sich einfach im CAD Programm definieren, sodass das fertige 3D-Objekt über genau die gewünschten Eigenschaften verfügt. Zur Oberflächenveredelung bei 3D-Modellen aus Metall wird häufig sandstrahlen eingesetzt, wenn die Oberfläche nachträglich geglättet werden soll. Es gibt aber auch gewisse Vorschriften und Normen zu der exakten Beschaffenheit von Oberflächen, die nur durch das richtige Strahlmittel nachträglich erzeugt werden können.

Werden die industriellen 3D-Drucker in naher Zukunft aber noch leistungsfähiger und können sie filigranere Schichten aufeinander drucken, können auch diese nachträglichen Prozesse ersatzlos entfallen. In einer autonomen und von menschlicher Assistenz weitgehend unabhängigen Industriemontage der Zukunft gehören 3D-Drucker, Lasercutter, CNC-Fräsen und Roboter zum normalen Alltag. Dabei sind unter dem Begriff Roboter keine Humanoiden zu verstehen, bereits jetzt kommen in der Produktion und vor allem der industriellen Montage vielfältig Roboterarme zum Einsatz.

Roboter in der Autoproduktion

Nicht nur, dass ein Roboter wesentlich weniger Fehler verursacht, als dies auch einem erfahrenen und gut ausgebildeten Facharbeiter doch immer wieder einmal passieren kann. Roboterassistenten verursachen keinerlei Gehaltskosten, auch die hohen Summen für die Angestelltenversicherungen können sich Betriebsleiter in der Produktion einfach sparen, wenn sie in der Anschaffung teure Roboter in der Montage einsetzen. Ähnlich wie beim Räderwechseln im Frühjahr und Herbst wird dann – derzeit noch von einem echten Menschen vor Ort – ein Drehmoment für die unterschiedlichen Schrauben definiert, der vom Roboter dann genau nach Programm festgezogen wird.

Größe und Position von Verbindungen können moderne Roboter in der Produktion bereits selbsttätig erkennen, sodass der Mensch im Bereich der Montage gerade in der Automobil- und Luftfahrtindustrie eine immer untergeordnete Rolle spielen wird. Gleichwohl wird der Bedarf an fähigen Fachleuten, welche die ausgereiften Maschinen der Zukunft programmieren und bedienen können, ebenso ansteigen wie Computer- und IT-Spezialisten, die sich mit CAD, CAM, Slicern und Fragen rund um die Wartung und Reparaturen der neuartigen Technologien auskennen. Bleibt abzuwarten, bis die autonomen Produktionsmaschinen sich dann aber irgendwann von allein reparieren können.